Allgemeine Berichte | 15.11.2021

Trotz Flutschaden: Gospelchor sang in Walporzheimer Kapelle

Der Gospelchor aus Bonn begeisterte. Foto: privat

Walporzheim. Walporzheim erlebte in der Kapelle St. Josef einen grandiosen Auftritt des Gospelchores aus Bonn. Mit über 35 Sängerinnen und Sänger gestaltete der Chor eine festliche Andacht. Zu dem Konzert waren fast 100 Besucher in das kleine Gotteshaus gekommen. Aber das Innere der Kapelle war nicht wie früher. Die Flut hat auch in der Kapelle ganze Arbeit geleistet. Das Wasser stand über zwei Meter hoch in Inneren. Aber fleißige Helfer aus ganz Deutschland und Freunde der Kapelle haben bisher schon viel beim Wiederaufbau geleistet. Putz wurde abgeschlagen, Fliesen und Holzfußboden wurden entfernt, die Orgel ist gegen Staub gesichert, die Bodenplatte schon gegossen und die Fußbodenheizung wurde am vergangenen Wochenende eingebaut. Jetzt soll bald der Estrich kommen. Für die Fliesen wurden auch bereits Sponsoren gefunden. Alles bisher verbrauchte Material und die komplette Heizung wurden dankenswerterweise gespendet.

Trotz Rohbau im Inneren der Kapelle herrschte beim Gospelkonzert gute Stimmung. Abwechselnd wurde gesungen und gebetet. Ein gut aufgelegter Chor mit einem sympathisch motivierenden Chorleiter brachte schöne Darbietungen zu Gehör. Erst nach zwei Zugaben durfte der Chor den Altarbereich verlassen. Mit einem guten Tropfen von der Ahr und einem herzlichen Dank vom Freundeskreis der Kapelle St. Josef verließen die Akteure das Ahrtal und hinterließen rundum glückliche Gesichter. In der Kapelle geht es auch kulturell weiter.

Am 01.12. um 19.30 Uhr wird das A-Capella Ensemble ‚MIRTA‘, eine deutsch-bulgarische Gruppe aus Bonn, die Andacht begleiten. Der Freundeskreis der Kapelle lädt dazu herzlich ein.

Der Gospelchor aus Bonn begeisterte. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
Anzeigensponsoring Sommerbunt - o.B.
Lampionfest in Weißenthurm
Lampionfest der Feuerwehr Weißenthurm
Stellenausschreibung Lagermeister / Lagermitarbeiter
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr , 27. – 28.06.26
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
28

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
199

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
69

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
1907

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen