Allgemeine Berichte | 20.09.2021, 13:15 Uhr

Halt Marienthal wird nach Bürgerforderungen in den SEV eingebunden -

Update zum Schienenersatzverkehr im Ahrtal

Schienen in Heimersheim. Foto: ROB

Ahrtal. Täglich fahren die SEV-Busse Remagen – Dernau durch Marienthal – halten aber nicht, da es vorher auch keinen Bahnhalt gab. Einige Marienthaler Bürger haben sich deswegen auch an den 1. Kreisbeigeordneten Horst Gies gewandt, um den Halt einzufordern. Horst Gies hat nun gute Nachrichten: „Ab Montag den 20.09. soll der Bus nun auch in Marienthal halten. Auch die Schüler müssen dann nicht mehr lange Fußwege auf sich nehmen. Ich bin froh, dass dieser Wunsch der Bürger rasch umgesetzt werden kann.“ Die Schienenstrecke hat dort bis zum 14.07.21 eine Ahr-Schleife abgekürzt. Somit hatte Marienthal keinen eigenen Haltepunkt, die SEV-Busse fuhren nun sehr zum Ärger der Bürger ohne Halt durch den Ort.

SEV im Ahrtal soll stabiler werden

Immer wieder beschweren sich Eltern beim SPNV-Nord über die Unzuverlässigkeit der SEV-Busse: Busse kommen zu spät oder gar nicht an, Schüler kommen nicht zur Schule. Der SPNV-Nord hat mit dem Verkehrsunternehmen nach Lösungen gesucht und so auch Ursachen erfahren. Die Straßen-Infrastruktur entlang der SEV-Linien ist nur eingeschränkt oder gar nicht befahrbar. Kurzfristige Sperrungen oder Bautätigkeiten erschweren die Einhaltung des Fahrplans. So kommt es auch vor, dass Fahrten vorzeitig enden oder ganz ausfallen. Bei alledem fehlt dann bislang auch die Kommunikation zu den Fahrgästen. Das Verkehrsunternehmen will mit zusätzlichen Fahrzeugen, weiterem Fahrpersonal und Technik für Echtzeitdaten gegensteuern. Die Straßensituation ist erst langsam änderbar, und bedeutet weiterhin Verständnis. Dennoch fordert der SPNV-Nord vom Verkehrsunternehmen weitere Verbesserungen: Die Fahrgäste benötigen gerade dann Informationen, wenn es hakt oder der Bus nicht kommt. Basis dafür sind Echtzeitinformationen jedes Busses, die schnell eingerichtet werden müssen.

Bahn startet Aufräumarbeiten im oberen Ahrtal

Die Aufräumarbeiten an der Schienenstrecke nehmen nun auch im oberen Ahrtal Fahrt auf. Bei der vom Landkreis Ahrweiler durchgeführten Zukunftskonferenz wurde Thorsten Müller, Verbandsdirektor des SPNV-Nord, angesprochen, wann denn die Bahn beginne, aufzuräumen. Thorsten Müller: „Auf unsere Anfrage hat die DB Netz schnell reagiert und konnte von den schon eingeleiteten Maßnahmen berichten. Die DB Netz hat Unternehmen gebunden und ist auch den gesamten Bereich zwischen Walporzheim und Altenahr abgegangen.“ Horst Gies ergänzt: „Ich bin froh, dass die Baustelleneinrichtung läuft und die ersten Großbagger zur Bahnberäumung anrücken. Die noch im Fluss stehenden markanten Brückenreste in der Kurve bei der „bunten Kuh“ gehören mit zu den ersten Maßnahmen. So schön diese Brücken anzusehen waren, so sehr brauchen wir andere Bauformen, die bei einem neuen Hochwasser nicht im Wege stehen. Die Aufräumarbeiten bei der Schiene sind ein gutes Signal für den Wiederaufbau unseres einst wunderschönen Ahrtals.“

Pressemitteilung des SPNV-Nord

Schienen in Heimersheim. Foto: ROB

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Landrat Sebastian Schuster (1.v.r.) und Bürgermeister Swen Christian (2.v.l.) gemeinsam mit Tim Hahlen, Verkehrsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises (3.v.r.), Patrick Andres, Leiter Stabsstelle Kreisstraßenbau (4.v.r.), Ingo Steiner, Kreistagsmitglied aus Wachtberg und verkehrspolitischer Sprecher GRÜNE (2.v.r.) sowie Christoph Fievet, Kreistagsmitglied aus Wachtberg (1.v.l.) und Otis Henkel, Kreistagsmitglied aus Wachtberg (3.v.l.), bei der Einweihung des Lückenschlusses des Radwegs entlang der K 58, sowie ein Teilstück des fertig gestellten Radwegs an der K 58. Foto: Gemeinde Wachtberg
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