Allgemeine Berichte | 07.06.2019, 16:50 Uhr

Club für Bildung und Freizeit e.V. Koblenz

Wandern und Kultur auf der Insel Sardinien

37 Wanderer starteten in Richtung Cagliari auf der Insel Sardinien

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass Sardinien viele Facetten zu bieten hat.Foto: privat
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Koblenz. Das Domizil der Teilnehmer, das Hotel Horse Country in Arborea, liegt im Westen der Insel Sardinien. Der erste Tag war der Pflanzen- und Tierwelt in der näheren Umgebung gewidmet. Der Organisator der Reise, Herr Hans-Peter Steinbach, führte die Gruppe zur Lagune „S Ena Arrubia“, zu deutsch: „die rote Ader“. Hier fühlen sich, wie an vielen anderen Orten auf der Insel, Flamingos heimisch. Auf dem Weg dorthin konnte man neben mächtigen Pinienwäldern am Strand die „Seebälle“ des Neptungrases bewundern. Die nächsten Tage standen unter der Regie einheimischer Reiseleiterinnen. Die erste Wanderung hatte die Halbinsel Capo San Marco zum Ziel. Auf einem Panoramaweg erreicht man zunächst ein archäologisches Gebiet, die „Ruinen von Tharros“, und anschließend einen Aussichtspunkt, der den Blick auf die gesamte Westküste freigibt. Ein absoluter Kontrast war unsere Unternehmung am dritten Tag. Der Wanderweg führte durch Kiefern- und Eichenwälder auf Wegen, welche im 19. Jahrhundert von Bergleuten benutzt wurden, in das Gebiet „Montevecchio Bergwerk“, einer mächtigen, inzwischen stillgelegten stadtähnlichen Anlage, die jetzt UNESCO Weltkulturerbe ist. Der vierte Tag bringt völlig andere, aber nicht weniger interessante Erlebnisse. Zunächst wandern die Teilnehmer auf der Hochebene Giara, vorbei an endlosen Kork- und Steineichen, unter denen ab und zu Wildpferde beobachtet werden können. Nach einer kurzen Busfahrt erreicht man die archäologische Stätte „Su Nuraxi“. Dieser Nuraghe-Komplex wurde in den 50er Jahren von Giovanni Lilliu entdeckt und ausgegraben und zählt mittlerweile ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Spätestens am fünften Tag wurde den Teilnehmern klar, dass die Insel Sardinien viele Facetten zu bieten hat. Das heutige Ausflugsziel ist die „Costa Verde“, zu deutsch: „grüne Küste“, eine der größten Dünenlandschaften Europas. Der Name leitet sich von dem üppigen Bewuchs mit Wacholderbüschen ab. Tag sechs steht ganz im Zeichen der Besichtigung der Inselhauptstadt Cagliari. Die Mischung aus historischen Gebäuden und gepflegten Geschäften bewirkt ein positives Gefühl beim Betrachter. Zu sehen sind z.B. das römische Amphitheater, die Zitadelle und die mächtige Kathedrale mit ihrer neoromanischen Fassade und ihrem barocken Innenraum. Nach der Stadtführung ging es noch zu einem gemütlichen Strandcafe an den Strand von Poetto. Die Rückfahrt zum Hotel nutzte unser Organisator, Mitglied des Clubs für Bildung und Freizeit e.V. Koblenz, Herr Hans-Peter Steinbach, zu einem Resümee der Wander- und Kulturwoche und bedankte sich bei allen Beteiligten, die gemeinsam zu einem guten Gelingen der Reise beigetragen hatten.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass Sardinien viele Facetten zu bieten hat.Foto: privat

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