Das Ordnungsamt der Stadt Koblenz informiert
Wasservögel, Tauben und Co. – Warum Füttern verboten ist
Koblenz. Wer kennt es selbst nicht von früher? „Komm Kind, wir gehen Entchen füttern“, hieß es in der Kindheit oft, wenn man an Rhein, Lahn oder Mosel mit den Eltern spazieren ging. Ein Spaß für Groß und Klein, die possierlichen Enten oder majestätischen Schwäne mit Futter zu versorgen. Doch aus diesem Spaß ist mittlerweile bitterer Ernst geworden: Viele Spaziergänger versorgen Wasservögel und Nutrias im Übermaß mit Futter. In den meisten Fällen handelt sich dabei um Brot, was an die Tiere verfüttert wird. Möhren hat der eine oder andere Nutria Fan aber auch im Gepäck, um die Nager damit zu versorgen. Was sicherlich nett gemeint ist, ist jedoch im Sinne der Gefahrenabwehr verboten, dies erklärt zumindest das Ordnungsamt. Denn im Paragraph 2 Abs. 10 der Gefahrenabwehrverordnung (GefAbwVO) heißt es: „Auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen ist es verboten, Tauben oder Wasservögel zu füttern, Futter auszulegen oder auszustreuen, soweit dieses üblicherweise auch von Tauben oder Wasservögeln aufgenommen wird“. Handelt man zuwider und wird erwischt, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird. Dies kann sich von 55 Euro und im Falle von Wiederholungstätern bis zu 5.000 Euro bewegen. Der Paragraph umfasst zwar nicht die Nutrias, aber wenn man für diese Tiere Nahrung auslegt, bietet man diese natürlich auch gleichzeitig anderen Tieren in deren Umgebung an. Insofern wird eine Fütterung der Nutrias ebenfalls nicht gerne gesehen. Gründe für das Verbot gibt es reichlich: Es lockt Ungeziefer an, es ist nicht gut für die Wasservögel, kann die Tiere also krank machen oder sogar zu ihrem Tod führen und das Brot verändert das ökologische Milieu der Gewässer. Oft fressen die Wasservögel nämlich nicht das gesamte Futter, dass ihnen zugeworfen wird. Brot z.B. weicht dann auf, sinkt an den Gewässerboden und verfault dort. Die biologischen und chemischen Prozesse dieses Abbaus verbrauchen große Mengen Sauerstoff, der Fischen und anderen Wassertieren fehlt. Es kann dazu kommen, dass Algen stark wachsen und das Gewässer „umkippt“. Besonders betroffen sind eher stehende Gewässer wie der „Schwanenteich“ in den Rheinanlagen oder das Hafenköpfchen in Ehrenbreitstein.
Bei beiden Örtlichkeiten hat man unmittelbaren Zugang zu den Wasservögeln und Nutrias. Jeder, der sich dort aufhält und Tiere füttert, sollte sich also selbst danach befragen, ob er mehr Schaden als Nutzen anrichtet, wenn er Wasservögel füttert.
Pressemitteilung
der Stadt Koblenz
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren
Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz
Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.
Weiterlesen
