„Tag des Ehrenamts“ in Weißenthurm
Wenn jemand mehr tut, als er muss ...
Irmtraud Börner, Manfred Hennrichs und Helmut Schmiel wurden für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet
Weißenthurm. „Alles Große in dieser Welt entsteht dort, wo jemand mehr tut, als er muss“, mit diesem Zitat von Hermann Gmeiner, dem Gründer der SOS-Kinderdörfer, begrüßte Stadtbürgermeister Gerd Heim zahlreiche Gäste im Foyer der Stadthalle. Am „Tag des Ehrenamts“ würdigte die Stadt Weißenthurm Mitbürger für Ihr herausragendes Engagement. Ausgewählt wurden diese von einer Jury, welcher neben dem Stadtbürgermeister auch die zwei Stadtbeigeordneten und die drei Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats angehörten.
Vorbildhaftes Engagement
„Besonders die Zuwendung von Mensch zu Mensch bringt Lebensqualität. In diesem Sinne sind die Mitbürgerinnen und Mitbürger, denen wir heute danken, Vorbilder. Vermutlich sehen sie sich selbst gar nicht so, denn sie halten ihr Tun für selbstverständlich. Doch sie vertreten Werte, die es hervorzuheben lohnt“, betonte Gerd Heim zu Beginn der Feierstunde. Sodann überreichte er den drei ausgewählten Persönlichkeiten den Ehrenamtspreis.
Irmtraud Börner
Ausgezeichnet wurde zunächst Irmtraud Börner. Sie gilt als gute Seele im Frauensingkreis. Sie organisiert Termine, bewältigt den Schriftverkehr, hilft beim Weihnachtsmarkt und organisiert die Pressearbeit. Des Weiteren ist sie bei der Sitzgymnastik im evangelischen Gemeindehaus aktiv. Irmtraud Börner besucht auch die Vereinsringsitzungen und war stets Ansprechpartner bei der Organisation von städtischen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Stadtfest.
Manfred Hennrichs
Manfred Hennrichs war von 1974 bis 2005 als 1. Vorsitzender des MGV „Eintracht“ 1874 Weißenthurm tätig. Auch heute noch ist er die „graue Eminenz“ im Verein und einflussreich im Vereinsgeschehen, berichtete Stadtbürgermeister Heim. Der MGV ernannte ihn zwischenzeitlich zum Ehrenvorsitzenden. Seine ehrenamtlichen Tätigkeiten wurden bereits mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz gewürdigt. Mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Weißenthurm erhielt er nun eine weitere wichtige Auszeichnung.
Helmut Schmiel
Helmut Schmiel ist Ehrenmitglied und Ehrenvorstandsmitglied des MGV „Eintracht“ 1874. Nicht nur im Verein, sondern auch im politischen und nachbarschaftlichen Bereich engagiert er sich. So kümmert er sich aktuell um eine fünfköpfige Flüchtlingsfamilie aus Syrien und begleitet diese bei der Integration. Dem Vater hat er eine Arbeitsstelle und dem ältesten Sohne eine Ausbildungsstelle vermittelt. Seit rund zehn Jahren ist Helmut Schmiel auch Mitglied der Boule-Abteilung des TV Weißenthurm und wirkt dort oftmals auch im Hintergrund mit. Außerdem ist er Beirat im Vorstand des neu gegründeten Geschichtsvereins Weißenthurm und Mitglied im neuen Bürgerhilfeverein „Füreinander“.
Umrahmt wurde die Feierstunde durch Darbietungen von jungen Musikern der Kreismusikschule: Madlen Knebel, Luciana Tesan und Johannes Brücker. Zu den ersten Gratulanten der neuen Preisträger gehörten die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Judith Lehnigk-Emden, der Landtagsabgeordnete Josef Dötsch und der der Erste VG-Beigeordnete Ralf Schmorleiz. „Nicht alle vorgeschlagenen Personen konnten dieses Jahr berücksichtigt werden, was aber nicht bedeutet, dass diese Vorschläge unter den Tisch gefallen sind“, betonte der Stadtbürgermeister zum Abschluss. Selbstverständlich werden die „alten“ Vorschläge gemeinsam mit den neuen Nominierungen im kommenden Jahr von der Jury bewertet.
Manfred Hennrichs (r.) übte mehr als 31 Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden des MGV „Eintracht“ 1874 Weißenthurm e.V. aus.
Irmtraud Börner engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Frauensingkreis und gilt als „die gute Seele“ des Vereins.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Schülern der Kreismusikschule.
Stadtbürgermeister Gerd Heim (r.) zeichnete Helmut Schmiel aus.
