Allgemeine Berichte | 02.12.2019

Aufruf der TelefonSeelsorge

„Wir brauchen das langfristige Ehrenamt“

Am 5. Dezember ist der internationale Tag des Ehrenamts

Koblenz. Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember ruft die TelefonSeelsorge die Bevölkerung auf, sich auch künftig für langfristige Ehrenämter zu bewerben und damit der Gesellschaft Stabilität und Konstanz zu geben.

„Das Ehrenamt ist für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft enorm wichtig und für Viele ein Ausdruck praktizierter Nächstenliebe. Diesen Zusammenhalt brauchen wir heute noch ebenso dringend, wie schon vor über 60 Jahren, als die TelefonSeelsorge gegründet wurde“, beschreibt Michael Hillenkamp, Sprecher der katholischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür, die Situation.

Die TelefonSeelsorge hat eine außergewöhnlich hohe Zahl an Ehrenamtlichen, die sich bereits seit Jahrzehnten engagieren. „Engagement über viele Jahre oder gar Jahrzehnte ist automatisch an eine tiefe Verbundenheit gekoppelt, die vielen unserer Ehrenamtlichen Halt und Kraft gibt“, so die Vorsitzende der evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V., Dorothee Herfurth-Rogge.

„Diese Treue zeigt, dass wir viel Wertschätzung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben.

Das zeigt sich an der intensiven Ausbildung, die wir machen und an der durchgängigen Betreuung, die wir allen bieten.“

Studie zeigt, dass „Freude an der Arbeit“ besonders wichtig ist

Die Gründe für die hohe Motivation wurden in einer Studie des Faches Soziale Arbeit der Universität Duisburg-Essen untersucht. Die Freude an der Arbeit - 93,6 Prozent der Befragten - und der Wunsch anderen zu helfen, motiviert Ehrenamtliche besonders stark - 92,3 Prozent. Ebenfalls sehr wichtig ist allen Ehrenamtlichen, ernst und angenommen zu werden - jeweils über 90 Prozent Zustimmung. Lob und Anerkennung sind besonders durch jene wichtig, die mit der ehrenamtlichen Arbeit unterstützt werden - 78,7 Prozent. „Viele Menschen, die uns kontaktieren, sagen ganz unvermittelt, dass ihnen das Gespräch gut getan hat“, führt Hillenkamp aus. „Das ist natürlich eine tolle Motivation.“

Die TelefonSeelsorge hat 104 Stellen in Deutschland mit mehr als 7.500 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle Stellen bilden aus und freuen sich über neue Bewerberinnen und Bewerber, die sich ein Ehrenamt bei der TelefonSeelsorge vorstellen können.

In der ökumenischen TelefonSeelsorge MittelRhein beginnt der nächsten Ausbildungskurs Mitte Januar 2020. Weitere Bewerbungen sind willkommen.

Die TelefonSeelsorge

Als eine der ersten Suizidpräventionsmaßnahmen des Landes wurde die TelefonSeelsorge 1956 gegründet. Um den Zugang möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, steht sie rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bereit. Die Seelsorge ist ideologisch, konfessionell und politisch wertneutral.

Über vier Wege ist die TelefonSeelsorge zu erreichen: Telefon, Mail, Chat und in einigen Städten vor Ort. 2018 wurden 680.060 Telefonate, 45.167 vor Ort- und 11.881 Chatgespräche geführt sowie 11.638 Mails geschrieben. Dank Unterstützung der Deutschen Telekom sind die Telefonnummern (08 00) 1 11 01 11 und (08 00) 1 11 02 22 gebührenfrei.

Pressemitteilung Ökumenische

Telefonseelsorge Mittelrhein

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