Ende Oktober hat das Technologieunternehmen ZF angekündigt, sein Werk in Ahrweiler aufgrund der Flutgefährdung im jetzigen Gebäude langfristig nicht weiter betreiben zu können
ZF Ahrweiler: Suche nach neuem Standort weiter ergebnisoffen
Ahrweiler. Ende Oktober hat das Technologieunternehmen ZF angekündigt, sein Werk in Ahrweiler aufgrund der Flutgefährdung im jetzigen Gebäude langfristig nicht weiter betreiben zu können. Das Unternehmen sicherte zu, dass auch bei einem Umzug die Arbeitsplätze in der Region erhalten werden. Der Standort wurde während der Unwetterkatastrophe im Juli massiv in Mitleidenschaft gezogen. Seitdem hat die Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz die Überschwemmungsgebiete an der Ahr neu abgegrenzt; die Überschwemmungslinie verläuft jetzt mitten durch das Werk.
„Wir haben viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ahrweiler, teilweise bereits in zweiter oder dritter Generation. Natürlich ist es unser Ziel, dass sie in ihrem jetzigen sozialen Umfeld und trotzdem ein Teil von ZF bleiben“, betont Unternehmenssprecher Florian Tausch. „Ihre Kinder sollen weiterhin die gleiche Schule und den gleichen Sportverein besuchen können. Niemand soll sich aufgrund des Umzugs zwischen seinem Arbeitsplatz und seinem Privatleben entscheiden müssen.“
ZF widerspricht den Spekulationen, dass der künftige Standort intern bereits feststehen würde. Der Auswahlprozess für den neuen Standort des Werkes Ahrweiler ist noch nicht abgeschlossen. Für die Suche nach Alternativen hat das Unternehmen mehrere spezialisierte Makler beauftragt. Zudem steht ZF in engem Austausch mit der Landes- und Kommunalpolitik sowie mit Vertretern von Wirtschaftsförderung und Stadtplanung.
Die detaillierte Bewertung der Optionen ist derzeit in Gange. Bei der Analyse stehen neben baulichen und technischen Voraussetzungen auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im Fokus, um den heutigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine nachhaltige Perspektive zu bieten. Ein weiteres Kriterium ist der Zeitrahmen, in dem sich ein Umzug realisieren ließe. Nach den dramatischen Erfahrungen im Sommer dieses Jahres sieht sich ZF in der Verantwortung, den Mitarbeitern schnellstmöglich einen langfristig sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Darüber hinaus haben Kunden das verständliche Anliegen, nicht aus einem risikobehafteten Überschwemmungsgebiet beliefert zu werden.
ZF betont, die Standortalternativen gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern zu analysieren und zu bewerten. So soll die beste Lösung für die Mitarbeiter und das Unternehmen gefunden werden. Dabei werden auch Themen wie Mobilitätslösungen berücksichtigt, falls sich der künftige Standort nicht in unmittelbarer Nähe des heutigen Werkes befinden sollte.
Pressemitteilung ZF Friedrichshafen
Artikel melden
WiderSPRUCH: Das neue Kleid von Sankt Laurentius
- Anna-Maria Smits : Sehr geehrter Herr Pacyna-Heinen , Was ist der Sinn dieser verspäteten Kritik? Wissen Sie wieviel Arbeit es ist, eine Kirche zu restaurieren? Unsere Martin-Luther-Kirche ist von der Wiedereröffnung noch weit entfernt.
Bad Neuenahr: Vollsperrung der Telegrafenstraße sorgt für große Besorgnis
- Thomas999: In fünf Monaten ist diese Baumaßnahme niemals abgeschlossen! Wie lange wird schon in der Max-Planck-Straße gebaut? Fast 1 Jahr!
25.01.: 35-Jähriger kämpft nach Stromschlag ums Überleben
- H. Schüller: Marcus F., die Dummheit ist hier ebenso der fehlende Stromschlagschutz. Offenbar geht bei der Bahn und Ihnen Profit vor Unfallschutz. Das spart die Kosten für entsprechende Klettersperren einfach ein...
- Marcus F.: Gegen Dummheit gibt es keinen Schutz.
- H. Schüller: Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen.
Arbeiten an den Bordanlagen finden statt
02.02.: Halbseitige Sperrung der B 257 bei Müllenbach
Müllenbach. Die Straßenbauarbeiten an der B 257 in der Ortslage Müllenbach konnten witterungsbedingt bis Ende 2025 nicht vollständig abgeschlossen werden. Die zuvor bestehende Vollsperrung wurde jedoch aufgehoben, so dass der Streckenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben ist.
Weiterlesen
Täter nutzt Schlagwerkzeug
31.01.: Koblenz: Jugendliche Gruppe attackiert älteren Mann
Koblenz. Am 31. Januar ereignete sich gegen 17.30 Uhr eine größere körperliche Auseinandersetzung vor dem Eingangsbereich des Forum Mittelrhein.
Weiterlesen
Mayen. Auf der B258 bei Mayen befinden sich Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei einem Verkehrsunfall mit Verletzten zwischen der Auffahrt Mayen und dem Monrealer-Dreieck. Beide Fahrtrichtungen sind aktuell gesperrt. BA
Weiterlesen
