Fast vergessen, nun zurück im Fokus
Zoo Neuwied: Coburger Fuchsschafe ziehen ein
Neuwied. Der Zoo Neuwied freut sich über tierischen Zuwachs: Ab sofort sind fünf weibliche Tiere der seltenen Haustierrasse Coburger Fuchsschaf auf der ehemaligen Anlage der Hirschziegenantilopen zu sehen. Die Tiere stammen aus dem Tiergarten Kleve und bereichern nun den Bestand des größten Zoos in Rheinland-Pfalz.
Mit dem Einzug der Coburger Fuchsschafe setzt der Zoo Neuwied ein weiteres Zeichen für den Erhalt alter und gefährdeter Nutztierrassen. Die robuste Landschafrasse besiedelte im 19. Jahrhundert weite Teile der europäischen Mittelgebirge und war wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft sehr geschätzt. Doch mit dem zunehmenden Leistungswettbewerb in der Landwirtschaft geriet das Coburger Fuchsschaf vor dem Zweiten Weltkrieg fast in Vergessenheit und stand kurz vor dem Aussterben. Heute wird die Rasse auf der Vorwarnstufe der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) geführt.
„Die fünf Schafe haben sich bereits gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt und erkunden neugierig ihre Anlage“, erzählt Kurator Florian Bonenkamp. „Besonders auffällig ist die Wolle der Tiere: Lämmer kommen mit einem rotbraunen Vlies zur Welt. Im Alter von sechs bis zwölf Monaten hellt sich dieses deutlich auf. Im späteren beigen Fell – auch als „Goldenes Vlies“ bezeichnet – befinden sich mehr oder weniger dunkle Fasern. Dieses natürliche Farbspiel sorgt bei der Verarbeitung der Wolle für besonders lebendige und interessante Nuancen“, so der Kurator weiter.
Mit der Aufnahme der Coburger Fuchsschafe unterstreicht der Zoo Neuwied einmal mehr seinen Bildungs- und Artenschutzauftrag – und lädt dazu ein, eine fast vergessene, aber kulturhistorisch bedeutsame Schafrasse neu zu entdecken.
Pressemitteilung Zoo Neuwied
Weitere Themen
Artikel melden
Ahrtal-Flut: Klageerzwingungsantrag gegen ehemaligen Landrat nicht zulässig
- Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
- Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
Vermisste Frau aus dem Kreis Ahrweiler ist Opfer eines Tötungsdelikts
- Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
Wir bringen Berufskraftfahrer schneller in den Job
- Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
Die 4. Klassen auf Zeitreise zur Ehrenburg
Ritter, Burgen und spannende Abenteuer
Rheinbrohl. Zum krönenden Abschluss ihrer Grundschulzeit unternahmen die 4. Klassen einen ganz besonderen Ausflug zur Ehrenburg. Passend zum Unterrichtsthema „Ritter und Burgen“ tauchten die Kinder dort tief in das Leben des Mittelalters ein und erlebten einen aufregenden Tag voller Spiel, Spannung und Geschichte.
Weiterlesen
Verkehrssicherheit für die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl
Sicher unterwegs mit ADACUS
Rheinbrohl. Wie verhalte ich mich richtig an einer Straße? Worauf muss ich beim Überqueren einer Fahrbahn achten? Und warum ist Aufmerksamkeit im Straßenverkehr so wichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl im Rahmen des ADACUS-Verkehrssicherheitsprogramms der ADAC Stiftung.
Weiterlesen
-Anzeige-Das genussvolle Shopping-Erlebnis in Bad Neuenahr
Die LebensArt kommt vom 12. bis 14. Juni in den Dahliengarten
Die bekannte Lifestyle-Messe LebensArt kommt erneut nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vom 12. bis 14. Juni verwandelt sich erstmals der Dahliengarten in eine Oase der schönen Dinge für Haus und Garten. Der Umzug in den Dahliengarten als neuer Standort der LebensArt wurde durch die bauliche Umgestaltung des Kurparks notwendig. Die beiden Projektleiterinnen Sabine Prothmann und Eva Johann vom Lübecker Veranstalter...
Weiterlesen
