Lokalsport | 20.04.2015

Regionalliga Südwest – Saison 2014/15

TuS Koblenz gelingt vierter Auswärtssieg

Akiyoshi Saito und Angelo Hauk trafen für die Schängel bereits in der ersten Halbzeit

Der A-Jugendliche Jeremy Heyer kam Mitte der zweiten Hälfte so seinem Regionalligadebüt. -TH-

Koblenz. Besuche bei Pressekonferenzen eröffnen manchmal neue Horizonte. So zumindest konnte man das glauben, als man den Worten von Guido Hoffmann lauschte, in denen er die Geschehnisse der vergangenen neunzig Minuten zusammenfasste. „Ich glaube, dass es unverdient ist, das Koblenz hier gewonnen hat. Wir haben allein in Halbzeit eins vier Großchancen ungenutzt gelassen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir mehr Bälle aufs Tor geschossen aber nichts verwertet“, so der Zweibrücker Coach in seiner Zusammenfassung. In einem Punkt hatte der Trainer der Gastgeber recht. Spätestens nach dem Koblenzer Führungstreffer hatten die Hausherren durchaus mehr Spielanteile, agierten sehr geordnet nach vorne und hatten drei klare Möglichkeiten auszugleichen. Doch eigenes Unvermögen, die Querlatte und ein glänzend aufgelegter Fabrice Vollborn verhinderten dies zu diesem Zeitpunkt. Erst Murat Bildrici schaffte es dann nach 22. Minuten den Ball im Gehäuse unterzubringen und er beendete somit auch eine 1003 Minuten andauernde Torflaute in der Westpfalz. Doch dies war eben nur der Ausgleich. Akiyoshi Saito hatte die TuS bereits in der elften Minute mit einem tollen 25-Meter-Schuss in Führung gebracht und so, nach einer ausgeglichen Anfangsphase, für den ersten Höhepunkt der Partie aus Koblenzer Sicht gesorgt. Der Zweite folgte dann drei Minuten nach dem Ausgleich. Hier sorgte Angelo Hauk, nach punktgenauer Flanke von Stefan Hickl für die erneute Führung der Gäste. Dies war es aber auch mit Spielhöhepunkten. Und das für die gesamte Partie. Der unebene Rasenplatz tat sein übriges, sodass die 217 Zuschauer am Ende wohl froh darüber waren, das abgepfiffen wurde und der TuS drei wichtige Punkte im Kampf für den sechszehnten Platz bescherte. „Wir sind froh heute hier gewonnen zu haben und wussten, dass dies ein schweres Spiel wird, da ja auch Zweibrücken sich ja noch nicht ganz aufgegeben haben dürfte. Am Ende haben wir das 2:1 über die Zeit gebracht“, so Petrik Sander in seinem Fazit.

Gelb/Rote Karte war nach Meinung von Sander überzogen

Dabei ärgerte sich der TuS-Coach am Ende vor allem über die Gelb/Rote Karte von Andre Marx die er von Schiedsrichterin Katrin Rafalski (Bad Zwesten) acht Minuten vor Spielende erhalten hatte. „Meiner Meinung nach vollkommen überzogen“, so Sander. Und auch Marx war sich keiner Schuld bewusst. „Ich soll hysterisch auf die Schiedsrichterin gelaufen sein. Allerdings weiß ich nicht, durch was sie zu dieser Ansicht verleitet hat“, so der Abwehrspieler kopfschüttelend. So blieb am Ende die wichtigste Erkenntnis das die TuS drei Punkte eingefahren hatte und somit weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen darf. So brachte es dann Präsidiumsmitglied Frank Linnig mit fünf Worten am besten auf den Punkt. „Es war halt ein Arbeitssieg“. TuS Koblenz: Vollborn, Higl, Marx, Laux, Fritsch, Steuke (69. Heyer), Saito, Boskovic, Softic (83. Matuwila), Qoutschalla, Hauk (93. Hadzic)

Der A-Jugendliche Jeremy Heyer kam Mitte der zweiten Hälfte so seinem Regionalligadebüt. Foto: -TH-

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