Allgemeine Berichte | 29.08.2014, 09:00 Uhr

Einbürgerungsurkunden wurden überreicht

93 neue Deutsche

In einer Feierstunde erhielten die Neubürger ihrer Urkunden ausgehändigt. Rhein-Sieg-Kreis
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Rhein-Sieg-Kreis. „Ich begrüße Sie ganz herzlich hier im Rhein-Sieg-Kreis“, mit diesen Worten eröffnete Landrat Sebastian Schuster die Feierstunde zur Einbürgerung von 93 Personen im Großen Sitzungssaal des Siegburger Kreishauses. 44 Frauen, 40 Männer sowie neun Kinder und Jugendliche erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft im Wege der Einbürgerung. Gemeinsam mit Kreisdirektorin Annerose Heinze und Neubürgerbeauftragtem Ludwig Neuber händigte Landrat Sebastian Schuster den zukünftigen Neubürgern und Neubürgerinnen die Einbürgerungsurkunden persönlich aus und machte auf ihre Rechte und Pflichten als deutsche Bürgerin und deutscher Bürger aufmerksam: „Sie erhalten heute wichtige staatsbürgerliche Rechte. Dazu gehören das Wahlrecht oder das Recht auf freie Berufswahl. Zur „Pflicht“ - nicht gesetzlich, sondern auf freiwilliger Basis – gehört die Übernahme eines Ehrenamtes. Es wäre schön, wenn Sie sich in einem Verein für das Gemeinwohl engagierten.“ Er wünschte den 93 Neubürgerinnen und Neubürgern „eine gesunde, friedvolle Zukunft hier im Rhein-Sieg-Kreis.“ Gleichzeitig gratulierte Landrat Sebastian Schuster dem einstimmig wieder gewählten Neubürgerbeauftragten, Ludwig Neuber. Dieser bedankte sich und forderte die Anwesenden dazu auf: „Machen Sie mit in unserer Gesellschaft“. Bei Schwierigkeiten oder Fragen stehe er als Ansprechpartner zur Verfügung: „Seien Sie mutig, rufen Sie an, ich helfe Ihnen“, sagte Ludwig Neuber.

Mit 21 Personen stammt der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerber aus der Türkei. Die übrigen Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten:

Ägypten (1), Afghanistan (6), Belarus (1), Bosnien und Herzegowina (3), Brasilien (1), Ecuador (1), Frankreich (2), Georgien (3), Griechenland (4), Großbritannien (1), dem Irak (2), dem Iran (8), Kasachstan (5), der Republik Kongo (1), der Republik Kosovo (1), Kroatien (2), Marokko (4), Peru (1), Polen (5), Russland (3), der Slowakischen Republik (1), Syrien (2), Thailand (4), Tunesien (1), Vietnam (3) und der Zentralafrikanischen Republik (1). Drei Einbürgerungsbewerber waren bisher staatenlos und bei zwei Einbürgerungsbewerbern ist die Staatsangehörigkeit ungeklärt.

Die Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in nachfolgend genannten Gemeinden:

zwei in Alfter , zehn in Bad Honnef, acht in Bornheim, sechs in Eitorf, sieben in Hennef, zwölf in Königswinter, vier in Lohmar, fünf in Meckenheim, zwei in Much, einer aus Neunkirchen-Seelscheid, dre in Niederkassel, sechs in Rheinbach, 16 in Sankt Augustin, neun in Siegburg, einer in Swisttal und einer in Wachtberg.

Von den 93 Einbürgerungskandidaten wurden 27 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“

Dieses Bekenntnis wurde zum Schluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises

In einer Feierstunde erhielten die Neubürger ihrer Urkunden ausgehändigt. Foto: Rhein-Sieg-Kreis

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