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Abwehrkräfte stärken: 6 effektive Tipps für den Alltag
Noch zeigt die Übersichtskarte des Robert-Koch-Instituts keine nennenswerte Grippe-Aktivität in Rheinland-Pfalz. Auch die WHO spricht in Europa nicht von erhöhter Aktivität. Die Grippe alleine ist jedoch nicht die einzige Erkrankung, die in diesen Tagen zuschlagen kann. Auch Erkältungsviren bahnen sich jetzt über die Schleimhäute ihren Weg in den Körper. Wer sich vor laufender Nase, Halskratzen und Husten schützen will, sollte seine Abwehrkräfte stärken. Sechs Tipps helfen dabei.
1. Gesund und ausgewogen ernähren
Die Ernährung ist einer der wohl wichtigsten Faktoren, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Was der Körper aufnimmt, muss er verarbeiten. Es liegt auf der Hand, dass Nahrungsmittel mit wertvollen Nährstoffen die beste Wahl sind. So gehören auf den Abwehrkräfte Speiseplan vor allen Dingen Vollkornprodukte, viel frisches Obst und Gemüse, Nüsse und Samen sowie Hülsenfrüchte.
Als echtes Immun-Superfood gelten Brokkoli und Blumenkohl. Das in ihnen enthaltene Sulforaphan wirkt antioxidativ und kann freie Radikale reduzieren. Dies entlastet das Immunsystem. Um Sulforaphan bilden zu können, muss frischer Brokkoli und Blumenkohl nach dem Hacken noch etwa eine Dreiviertelstunde ruhen. Wer schneller vorgehen oder gefrorenes Gemüse verwenden will, bestäubt es mit etwas Senfmehl. Dies regt die Bildung auch ohne Wartezeit an.
2. Auf Giftstoffe verzichten
Es gibt einige Umweltgifte, die das Immunsystem schwächen können. Einige von ihnen lassen sich nicht gänzlich vermeiden, denn schon ein Spaziergang entlang einer Hauptverkehrsstraße bringt Passanten unweigerlich mit den Emissionen der Fahrzeuge in Kontakt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, auf alle Gifte zu verzichten, die sich leicht umgehen lassen. Hierzu gehören Alkohol, Nikotin und Inhaltsstoffe, die in Fleisch- und Milchprodukten aus Massentierhaltung zu finden sind. Grundsätzlich lohnt es sich, beim Einkauf ausschließlich auf Bioware zu setzen und auch Obst und Gemüse im Bioladen zu kaufen. Dies schützt vor der Aufnahme potenziell gesundheitsschädlicher Pestizide. Sie nämlich können das Immunsystem als komplexes Konstrukt von innen heraus stören. Wie das Immunsystem genau arbeitet, erklärt ihlevital.de sehr anschaulich.
3. Ausreichend und regelmäßig bewegen
Nicht nur die Grippeschutzimpfung, die das Kreisgesundheitsamt Neuwied bereits vor Kurzem empfohlen hat, schützt vor Influenza. Auch ein starkes Immunsystem kann eindringende Viren schneller erkennen und unschädlich machen. Kleine Gewohnheiten wie regelmäßige Bewegung helfen dabei. Wer Kreislauf und Stoffwechsel mindestens dreimal wöchentlich in Schwund bringt und täglich mehr als 8.000 Schritte geht, kann seine Abwehrkräfte stärken. Das liegt daran, dass die Immunzellen besser mit Sauerstoff versorgt werden und so deutlich effektiver arbeiten können.
Sport und Bewegung halten das Immunsystem am Laufen. (Quelle: kaboompics (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
Übertreiben sollten es Sportler aber nicht. Überlastung nämlich kann die Abwehr schwächen, was Viren und Bakterien Tür und Tor öffnet. Besser ist es, moderate Belastungsintensitäten zu wählen, bei denen der Puls nicht extrem in die Höhe schnellt. Eher untrainierte Menschen sollten aus diesem Grund lieber zu Nordic Walking, Schwimmen oder auch langsamem Joggen tendieren.
4. Genug trinken
Für den Aufbau des Immunsystems und dessen Erhaltung braucht der Körper Flüssigkeit. Alle wichtigen Vitalfunktionen sind abhängig von einer ausreichenden Versorgung, denn der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Wer zu wenig trinkt, wird nicht nur müde und leistungsschwach, sondern riskiert auch Erkältungs- und Grippeinfektionen. Genügend zu trinken, ist daher das gesamte Jahr über wichtig.
Wasser ist perfekt, um den Flüssigkeitshaushalt auf Vordermann zu bringen. (Quelle: congerdesign (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
„Dafür sollten mindestens 1,5 Liter Wasser getrunken werden. Einen weiteren Teil (knapp 1 Liter) nehmen wir über feste Nahrungsmittel auf. Zudem entstehen während der Verdauung und der Energiegewinnung aus den Lebensmitteln sogenanntes Oxidationswasser (ca. 300 ml), das ebenfalls in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet wird.“ (Quelle: https://projekte.meine-verbraucherzentrale.de/DE-BY/wieviel-wasser-sollte-man-am-tag-trinken-) Eineinhalb Liter sind folglich das tägliche Minimum, zwei bis zweieinhalb Liter jedoch noch besser.
Was die Getränkewahl betrifft, sind Wasser, ungesüßte Tees und Aufgüsse mit Kräutern oder Ingwer die richtige Wahl. Zuckerhaltige Softdrinks, zu viel Koffein und auch Getränke mit künstlichen Süßungsmitteln helfen nicht dabei, das Immunsystem zu stärken. Besonders lecker in der kühlen Jahreszeit ist Ingwertee. Gartenlexikon.de erklärt, wie er richtig zubereitet wird.
5. Den richtigen Schlafrhythmus finden
Nur ein erholter Körper kann sich gegen eindringende Viren und Bakterien wehren. Es liegt also auf der Hand, dass auch Schlaf ein wichtiges Mittel bei der Stärkung der Abwehrkräfte darstellt. Zu wenig Erholungszeit während der Nacht kann wichtige Vitalfunktionen und auch die Immunabwehr blockieren, denn der Körper kann tagsüber nicht aus den Vollen schöpfen. Als besonders empfehlenswert gelten sieben bis neun Stunden Schlaf je Nacht.
Das Schlafzimmer sollte so eingerichtet sein, dass größtmögliche Ruhe und Entlastung gewährleistet sind. Hierzu gehört nicht nur eine gute Matratze, sondern auch abgedunkelte Fenster, der Verzicht auf Elektrogeräte und eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Um die Schleimhäute zu schützen, sollte die Luft im Schlafzimmer nicht zu trocken sein. Sonst kann die empfindliche Haut reißen, was Eindringlingen leichtes Spiel verschafft. Knapp über vierzig Prozent Luftfeuchtigkeit am Abend gelten als ausreichend.
6. Entspannung in den Alltag integrieren
Gesunder und erholsamer Schlaf ist wichtig. Genauso wertvoll für ein starkes Immunsystem aber ist ein Alltag, in dem Stress und Belastung nicht Überhand nehmen. Das allerdings kann schnell passieren, denn mit Job, Kindern, Familie, Haushalt und weiteren Verpflichtungen entsteht schnell eine umfangreiche Belastungssituation, aus der viele Frauen und Männer kaum entfliehen können.
Zu viel Stress jedoch schwächt die Abwehrkräfte, denn der Körper muss viel Energie aufbringen, um dieser Belastung standhalten zu können. Dringen dann Viren oder Bakterien ein, bleibt oft nicht genügend Kraft, um diese effektiv zu eliminieren. Letztlich zwingt die Erkältung die Betroffenen dann dazu, sich einige Tage Ruhe zu gönnen. Wer das nicht riskieren möchte, sollte sich schon vorzeitig um Entspannung kümmern. Mit täglicher Meditation, ruhigen Minuten bei einem guten Buch oder auch wohltuenden Massagen gelingt das leicht.
Frisches Gemüse sollte jeden Tag mehrfach auf dem Teller liegen. (Quelle: jill111 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
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