Blaulicht | 19.01.2022

Die Hundebesitzerin zog das Tier zurück und ging weiter, ohne sich um das Befinden des Kindes zu erkundigen.

Achtjähriger Junge von Hund gebissen

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Euskirchen. Nachdem ihr Hund am vergangenen Samstag (15. Januar) in Euskirchen ein Kind (8) angefallen und verletzt hat, fahndet die Polizei nach der unbekannten Halterin und bittet um Zeugenhinweise. In Begleitung eines gleichaltrigen Freundes war der Achtjährige gegen 13.30 Uhr im Neubaugebiet „Weiße Erde“ auf dem Rückweg vom Bolzplatz, als ihn der angeleinte Hund ansprang und unvermittelt ins Bein biss. Die Hundebesitzerin zog das Tier zurück und ging weiter, ohne sich um das Befinden des Kindes zu erkundigen. Das Kleintier hat kurzes, gewelltes, weißes Fell mit schwarzen Flecken, eine längliche Schnauze und einen kurzen Schwanz. Möglicherweise handelt es sich um einen Pinscher. Die Hundebesitzerin ist etwa 45 Jahre alt und zirka 1,70 Meter groß. Sie ist von kräftiger Statur und hat mittellange, lockige, dunkelblonde Haare. Bekleidet war sie mit einer rot-braun-karierten Jacke und blauer Jeanshose.

Pressemitteilung Polizei Euskirchen

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

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Kommentare
19.01.202220:12 Uhr
Jutta Lingansch

Wenn dies in einem Neubaugebiet geschehen ist, geh ich davon aus dass der Junge dort auch wohnt und meistens befinden sich dort auch Bolzplätze. Da würde ich mein Kind nicht jedesmal zum Spielen hinbegleiten. Und wenn das Kind in Begleitung unterwegs gewesen wäre, an der Hand der Mutter oder dem Vater mit 8 Jahren , ne in dem Alter laufen die schonmal selbstständig vor weg, also in Begleitung hätte es ihn auch erwischt. Warum der Hund trotz Leine zugebissen hat, muss geklärt werden und beim nächsten Gassigang halt nen Maulkorb an.
Dem Kind, gute Genesu g.

19.01.202215:33 Uhr
Gabriele Friedrich

Welche Eltern lassen denn zwei 8-jährige Kinder alleine irgendwohin gehen? Es gibt keine Situation, in denen so junge Kinder sich helfen könnten.
Es gibt auch keine schwarz-weißen Pinscher, allenfalls ein Mischling.
Es war sicher weit und breit keiner da, der den KIndern helfen konnte ( oder wollte ) wer sollte Zeuge sein? um dann nicht zu helfen ? Das wäre dann strafbar !
Die Hundehalterin ist das Allerletzte und ich hoffe, man findet sie.
Begleitet Eure Kinder gefälligst, dann passiert so etwas nicht. Ich würde auch die Örtlichkeit beobachten, meistens gehen Hundebesitzer die gleichen Strecken - und dann direkt die Polizei rufen. Vom Biss ein gutes Foto machen, da hat man einen Beweis und ich hoffe, das Kind hat eine Tetanusspritze bekommen- oder waren die Eltern nicht bei einem Arzt ?
Bei so Kappesmeldungen fehlt 60 % Information, deswegen kann ich da wenig mit anfangen.

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