Blaulicht | 08.12.2022, 07:47 Uhr

Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

Auf Stauende aufgefahren: Unfall mit Schwerverletztem auf A 48

Symbolbild. Foto: pixabay.com
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Montabaur/Ebernhahn. Am 7. Dezember wurde die Polizeiautobahnstation Montabaur gegen 15:47 Uhr über einen schweren Verkehrsunfall auf der A 48 in Kenntnis gesetzt, an dem mehrere Fahrzeuge beteiligt sein sollten und es auch Verletzte gegeben haben sollte. Vor Ort stellte sich die Situation folgendermaßen dar, dass ein 36 jähriger Fahrzeugführer aus der VG Westerburg im dreispurigen Bereich der A 48, kurz vor der Überleitung zur A 3 Richtung Köln auf dem mittleren Fahrstreifen auf ein Stauende zufuhr und die Situation falsch einschätzte bzw. nicht erkannte. Er fuhr somit nahezu ungebremst auf einen vor ihm langsam aufs Stauende zurollenden PKW aus Hagen auf, in dem sich ein Ehepaar samt ihres Labrador-Mischlings befand. Diese wurden durch den Aufprall auf das Heck ihres Fahrzeuges herumkatapultiert und mit der Beifahrerseite unter einen stehenden 3,5 t Kastenwagen gedrückt, welcher dadurch wiederum auf einen staubedingt stehenden Silo-LKW geschoben wurde.

Der 71-jährige Beifahrer wurde unter dem Kleinlaster eingeklemmt und musste durch Kräfte der Feuerwehren Wirges und Ransbach mit der Rettungsschere aus dem Auto befreit werden. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus verbracht. Seine Frau und der Unfallverursacher wurden ebenfalls verletzt und zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Während der Versorgung der Verletzten durch Ersthelfer und den Rettungsdienste gelang es dem Labrador Mischling aus dem Auto zu entkommen und in ein an die Autobahn angrenzendes Waldstück zu laufen. Er konnte trotz des Einsatzes einer Drohne mit Wärmebildtechnik bis zum Abend nicht gefunden werden. Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt

. Es waren neben den Feuerwehren Wirges, Ransbach Baumbach und Selters auch der Rettungsdienst mit Rettungshubschrauber, mehreren Rettungswagen und Notärzten im Einsatz. Durch die dreistündige Vollsperrung kam es im Feierabendverkehr zu einem Rückstau bis hinter die Anschlussstelle Koblenz. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Wer Hinweise auf den entwichenen hellen Labrador-Mischling geben kann, möge sich bitte an die Polizeiautobahnstation Montabaur oder eine umliegende Polizeidienststelle wenden.

Pressemitteilung der Polizeiautobahnstation Montabaur

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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