Blaulicht | 30.01.2026, 11:10 Uhr

Falschmeldungen zu Vermisstenfällen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz im Umlauf

Die Polizei warnt: Vorsicht vor Fake-News zu Vermissten

Symbolbild. Foto: ROB

Koblenz. Seit einiger Zeit verbreiten sich in sozialen Netzwerken zunehmend Falschmeldungen im Zusammenhang mit den Öffentlichkeitsfahndungen der Polizei nach vermissten Personen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz.

Dabei werden häufig Bilder, die von der Polizei für Fahndungszwecke veröffentlicht wurden, mit erfundenen und oft spektakulären Geschichten mit kriminellem Inhalt kombiniert.

Zusätzlich werden in vielen Fällen Bilder von Tatorten oder Polizeibeamten hinzugefügt, die keinerlei Verbindung zu den vermissten Personen oder dem eigentlichen Sachverhalt haben.

Die Polizei betont, dass die Öffentlichkeitsfahndung ein ergänzendes Mittel zu den polizeilichen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen im Rahmen der Gefahrenabwehr darstellt. Hinweise auf den Aufenthaltsort der gesuchten Personen werden ernst genommen und entsprechend verfolgt.

Über die bereits veröffentlichten Informationen hinaus gibt die Polizei grundsätzlich keine zusätzlichen Details bekannt, weder zu den vermissten Personen noch zu den Umständen ihres Verschwindens, es sei denn, diese sind für die Öffentlichkeitsfahndung relevant. Hierbei nutzt die Polizei ihre eigenen Kanäle als verlässliche Informationsquelle. Sie appelliert an die Öffentlichkeit, sich nicht an der Verbreitung ungesicherter Informationen zu beteiligen. BA

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