Blaulicht | 03.07.2023

Ein „flüchtender“ Verkehrsteilnehmer konnte schnell von der Polizei gestellt werden

Große Verkehrskontrolle im Gelbachtal

Symbolbild. Foto: ROB

Montabaur. Am Sonntag, 02.07.2023 wurden im Zeitraum von 10 Uhr bis 17:30 Uhr zahlreiche Verkehrskontrollen des motorisierten Zweiradverkehrs im Bereich der örtlichen Schwerpunktstrecken des Rhein-Lahn-Kreises durchgeführt. Im Verlauf des Kontrolltags konnten insgesamt 89 Fahrzeugführer durch den Zweiradkontrolltrupp der Polizeidirektion Montabaur einer spezialisierten Zweiradkontrolle unterzogen werden.

Einem Verkehrsteilnehmer musste aufgrund der Beschaffenheit seines Fahrzeugs die Weiterfahrt untersagt werden. Zwei weitere Verkehrsteilnehmer müssen sich nun wegen unter anderem Erlöschens der Betriebserlaubnis einem Ordnungswidrigkeitenverfahren stellen.

Bei zwei Verkehrsteilnehmern erfolgte eine Schallpegelmessung aufgrund des Anfangsverdachts der Abgasanlagenmanipulation. Die Messungen erfolgten ohne Beanstandung. In der Gesamtheit der kontrollierten Fahrzeugführer konnten keine nennenswerten Verstöße festgestellt werden. Die durchgeführten Kontrollen und hiermit einhergehenden verkehrserzieherischen Gespräche, insbesondere mit Schwerpunkt zur Sensibilisierung auf Motorradlärm, stießen bei Anwohnern sowie auch bei den kontrollierten Verkehrsteilnehmern auf hohe Akzeptanz.

Der Fahrzeugführer eines PKW versuchte sich bei Erkennen der Kontrollstelle einer, durch die Polizei nicht beabsichtigten, Verkehrskontrolle durch unmittelbares Wenden auf der Fahrbahn zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung stellte sich bei der anschließenden verdachtsabhängigen Verkehrskontrolle der Grund seiner „Flucht“ heraus: An seinem PKW konnten zahlreiche, nicht nur unerhebliche technische Veränderungen festgestellt werden, welche bereits im Einzelnen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Den Fahrzeugführer erwarten nun mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Bad Ems

Symbolbild. Foto: ROB

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