Bonn: Spezialeinsatzkräfte geben Schüsse auf 50-Jährigen ab - 3,7 Kilo Heroin sichergestellt
Koblenz/Bonn : Polizei stellt kiloweise harte Drogen sicher
Bonn/St.Augustin/Koblenz. Mit einem groß angelegten Durchsuchungseinsatz hat das auf die Rauschgiftkriminalität spezialisierte Kriminalkommissariat 25 der Bonner Polizei am Donnerstag (09.12.2021) dem Treiben von mutmaßlichen Drogenhändlern ein Ende bereitet:
Nach mehrmonatigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte sich der Tatverdacht gegen eine Gruppe von zehn Personen erhärtet. Sie sollen, angeleitet von einen 50-jährigen Mann, unter anderem im Bonner Stadtgebiet einen schwunghaften Drogenhandel betrieben haben.
In enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft erfolgten gegen 6:00 Uhr am Donnerstagmorgen die Durchsuchungen an insgesamt zehn Wohnanschriften in Bonn, St. Augustin und Koblenz. Daran waren rund 120 Einsatzkräfte beteiligt. Da sich Hinweise auf eine mögliche Bewaffnung einzelner Tatverdächtiger ergeben hatten, waren auch Spezialeinsatzkräfte der Polizei NRW im Einsatz. Auch mehrere
Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde unterstützten die Beamtinnen und Beamten bei den Durchsuchungen.
In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Bonner Weststadt gaben Spezialeinsatzkräfte bei dem Einsatz mehrere Schüsse auf einen 50-Jährigen ab. Er hatte die Polizisten mit einer Waffe bedroht. Der Mann wurde durch die Schüsse am Arm verletzt und zunächst zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Im Rahmen der Durchsuchungen wurden große Mengen Betäubungsmittel, darunter rund 2 kg Amphetamin, rund 1,1 Kilogramm Kokain und rund 3,7 Kilogramm Heroin sichergestellt. Auch mehrere zehntausend Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Schusswaffe, mehrere Hieb- und Stichwaffen sowie beweiserhebliche Mobiltelefone wurden aufgefunden und sichergestellt.
Sieben Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Die Ermittlungen gegen sie und weitere Verdächtige wegen des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen dauern weiter an. Pressemitteilung Polizei Bonn
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