Blaulicht | 09.06.2022, 15:27 Uhr

Tragisch: Seine Ehefrau verstarb bereits am Unfallort.

Nach schwerem Unfall im Westerwald: Fahrer erliegt seinen Verletzungen

Symbolbild. Foto: Pixabay.com
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Hachenburg/Langenhahn. Der 78-jährige Fahrer des am Verkehrsunfall beteiligten Opel Corsa, der in Richtung Langenhahn / Hachenburg gelenkt wurde, ist gestern Abend seinen schweren Verletzungen erlegen. Seine Ehefrau verstarb bereits am Unfallort. Die PI Westerburg arbeitet mit einer 5-köpfigen Ermittlungsgruppe an der Rekonstruktion des Unfallgeschehens. In diesem Zusammenhang fahndet die Polizei nach einem bisher unbekannten Fahrzeug, welches in den Unfall verwickelt gewesen sein soll.

Die Ermittler überprüfen u.a. den Hinweis, ob es ein solches drittes beteiligtes Fahrzeug gab, welches sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat, nachdem es trotz Gegenverkehr den PKW der beiden Verstorbenen in Fahrtrichtung Hachenburg überholte.

Die beiden Insassen des anschließend mit dem Fahrzeug der beiden Verstorbenen frontal kollidierten Fahrzeugs wurden bei dem Unfall schwer verletzt, davon ein 4-jähriges Mädchen. Es wird u.a. einem Hinweis nachgegangen, dass es sich bei dem angegebenen unfallflüchtigen Fahrzeug um einen dunklen, größeren PKW (SUV o.ä.) gehandelt haben könnte.

Die Polizei sucht nach wie vor Zeugen / Verkehrsteilnehmer, die am Dienstagabend gegen 21:30 Uhr auf der L 288 zwischen Westerburg und Langenhahn unterwegs waren und möglicherweise weiterführende Wahrnehmungen gemacht haben. Von besonderer Relevanz sind auch Wahrnehmungen von Ersthelfern, die sich am Unfallort aufgehalten haben.

Ermittlungsgruppenleiter PHK Mario Reusch: „Angesichts dieser verheerenden Unfallfolgen wird unter Nutzung aller modernen, technischen und personellen Ermittlungsmöglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, an der exakten Rekonstruktion dieses tödlichen Geschehens gearbeitet. Die PI Westerburg ermittelt in alle Richtungen und lässt dabei nichts aus.“ Hinweise jedweder Art, auch wenn die Personen denken sollten, es sei ggf. unwichtig, werden dringend an die Polizeiinspektion Westerburg unter 02663 9805-0 erbeten.

Pressemitteilung der Polizeidirektion Montabaur.

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

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