Blaulicht | 13.09.2023

Mehrere Unfälle durch Aquaplaning

Nicht angepasste Geschwindigkeit bei Starkregen

Symbolbild  Foto: ROB

Region. Der erste Unfall ereignete sich am 12. September 23, gegen 21 Uhr, auf der BAB 3, Fahrtrichtung Köln, zwischen den Anschlussstellen (AS) Dierdorf und Neuwied/Altenkirchen. Hier kam der 54-jährige Fahrer eines VW bei Starkregen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern, prallte in die Mittelschutzplanke und kam auf dem linken der drei vorhandenen Fahrstreifen, entgegen der Fahrtrichtung, zum Stehen. Durch den Unfall wurde der 54-jährige leicht verletzt und mittels RTW in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Es entstand ein Schaden von ca. 40.000 Euro. Neben dem DRK mit RTW befanden sich zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei Montabaur vor Ort.

Nicht anders erging es dem 50-jährigen Fahrer eines PKW BMW. Dieser kam gegen 21.05 Uhr bei Starkregen und infolge Aquaplanings auf der BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt/Main, zwischen der AS Neustadt/Wied und der AS Neuwied/Altenkirchen, ebenfalls ins Schleudern, prallte in die rechtsseitige Schutzplanke, wurde von dieser abgewiesen und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen, an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Entgegen der ersten Mitteilung konnte sich der Fahrzeugführer eigenständig aus dem PKW befreien. Auch der 50-jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt und mittels RTW in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Eingesetzt waren hier, neben der Feuerwehr Neustadt/Wied, noch das DRK mit Notarzt und RTW, zwei Streifen der Polizeiinspektion Straßenhaus, sowie eine Streife der Polizeiautobahnstation Sankt Augustin. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt.

Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 21.10 Uhr. Hier war die 27-jährige Fahrerin eines PKW Mazda bei Starkregen und Aquaplaning auf der BAB 3, kurz vor der AS Montabaur, in Fahrtrichtung Frankfurt/Main ins Schleudern geraten und in die Mittelschutzplanke gekracht. Von dieser abgewiesen schleuderte sie über alle drei Fahrstreifen nach rechts, bevor das Fahrzeug an der rechtsseitigen Schutzplanke zu Stehen kam. Die 27-jährige und ihr Beifahrer wurden glücklicherweise nicht verletzt. Es entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro.

Gegen 23 Uhr kam es dann aufgrund der Wetterlage und der nicht angepassten Geschwindigkeit eines 60-jährigen Mercedes-Fahrers erneut zu einem Verkehrsunfall. Zur Unfallzeit befuhr der 60-jährige Fahrzeugführer die BAB 48 aus Richtung AK Koblenz kommend in Richtung Autobahndreieck Dernbach. Kurz vor der AS Koblenz/Nord geriet der Fahrer des Mercedes ins Schleudern, prallte in die rechtsseitige Schutzplanke und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Auch in diesem Fall konnte sich der 60-jährige, entgegen den ersten Meldungen, eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde leicht verletzt durch das DRK in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert. Es entstand Sachschaden von schätzungsweise 40.000 Euro. Im Einsatz befanden sich die Berufsfeuerwehr Koblenz, die Feuerwehr Rübenach, das DRK mit Notarzt und RTW, sowie zwei Streifenwagen der Polizeiautobahnstation Montabaur.

Letztmalig mussten die Beamten der Autobahnpolizei Montabaur dann am 13. September 2023, gegen 2.30 Uhr ausrücken. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 27-jährige Fahrer eines Mercedes-Sprinter auf der BAB 3, zwischen der AS Dierdorf und der AS Ransbach-Baumbach, kurz vor dem Rastplatz Sessenhausen, Fahrtrichtung Frankfurt/Main, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Von dieser abgewiesen, kam der Sprinter schließlich auf der rechten Fahrzeugseite liegend, quer zur Fahrbahn, auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. Es entstand ein Schaden von ca. 50.000 Euro. Im Einsatz befanden sich hier zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei Montabaur. Pressemitteilung Verkehrsdirektion Koblenz

Symbolbild Foto: ROB

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