Blaulicht | 12.04.2026, 15:47 Uhr

Großer Einsatz für die Feuerwehr

Sinzig-Löhndorf: Haus nach schwerem Brand unbewohnbar

In der Prümer Straße im Sinziger Ortsteil Löhndorf brannte es. Fotos. ROB
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Sinzig-Löhndorf. Am Donnerstag, 9. April, kam es gegen 11:15 Uhr in der Prümer Straße im Sinziger Ortsteil Löhndorf zu einem folgenschweren Dachstuhlbrand. Beim Eintreffen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen, sodass glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Der Brand breitete sich rasch im Dachstuhl sowie in der Zwischendecke des Wohnhauses aus und verursachte erhebliche Schäden. Das Gebäude ist infolge des Feuers derzeit unbewohnbar. Zudem wurde ein in der Nähe abgestellter Pkw durch die Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf über 300.000 Euro geschätzt. Die genaue Brandursache ist bislang unklar; die Ermittlungen dauern an.

Im Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehr Sinzig, die den Brand über mehrere Stunden hinweg bekämpften. Unterstützung erhielten sie unter anderem aus Bad Neuenahr sowie aus Remagen. Insbesondere die gemeinsame Drehleiter und zusätzliche Fahrzeuge mit Atemschutzgeräten trugen zur Bewältigung des Einsatzes bei.

Aufwendiger Einsatz

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig: Unter Atemschutz mussten Einsatzkräfte im Inneren des Gebäudes Wände und Decken öffnen, um an versteckte Glutnester zu gelangen. Dabei wurde auch Dämmmaterial entfernt, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Erst in den Abendstunden konnten die letzten Brandherde vollständig gelöscht werden.

Das Deutsche Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen vor Ort, um die eingesetzten Kräfte abzusichern. Zudem betreute die Notfallseelsorge die betroffenen Bewohner. Eine Brandsicherheitswache blieb bis Mitternacht an der Einsatzstelle, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Auch der Löschzug Bad Neuenahr unterstützte die Maßnahmen und stellte insbesondere die Versorgung mit Pressluftatmern für die Einsatzkräfte sicher, was die umfangreichen Löscharbeiten maßgeblich erleichterte. ROB

Der entstandene Sachschaden wird auf über 300.000 Euro geschätzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf über 300.000 Euro geschätzt.

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