Blaulicht | 03.07.2022

Kriminelle mit Betrugsmasche „Enkeltrick 2.0“ in Ransbach-Baumbach und Kadenbach aktiv

Westerwald: WhatsApp-Betrüger ergaunern über 12.000 Euro

Symbolbild. Foto: Pixabay

Ransbach-Baumbach. In gleich zwei Fällen in Ransbach-Baumbach und Kadenbach ergaunerten unbekannte Täter in wenigen Tagen insgesamt über 12.000 Euro mit der sogenannten Betrugsmasche „Enkeltrick 2.0“. In solchen Fällen gibt sich der Täter als Tochter oder Sohn der Geschädigten aus und täuscht unter dieser Legende vor, dass das eigentliche Mobiltelefon kaputt ist und man nun über eine neue Nummer schreibt. Daraufhin wird dann behauptet, dass alle Daten auf dem alten Mobiltelefon sind und nun aber wichtige Überweisungen getätigt werden müssen. Die Täter übermitteln dann die Daten der Überweisungen und beten die Geschädigten diese schnellstmöglich zu tätigen; mit Erfolg. Die Polizei warnt eindrücklich vor solchen Betrügereien am Telefon oder per Messenger und gibt folgende Ratschläge: Die Geschichten sind vielfältig und können variieren. Ziel ist es immer unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder Notlagen an Bargeld, Wertgegenstände oder Buchgeld zu gelangen.

  • Seien Sie stets misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
  • Erraten Sie nicht wer anruft, sondern fordern Sie den Anrufer auf, den Namen selbst zu nennen.
  • Erfragen sie gegebenenfalls Dinge, die der Bekannte/Verwandte nur wissen kann.
  • Rufen Sie eigenständig den vermeintlichen Bekannten an und vergewissern Sie sich, dass es sich wirklich um diesen handelt.
  • Geben Sie niemals Informationen zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Gehen Sie nie leichtfertig auf finanzielle Forderungen ein.

Pressemitteilung Polizeidirektion Montabaur

Symbolbild. Foto: Pixabay

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