Ratgeber | 03.04.2025

ADAC warnt: Aquaplaning, schlechter Grip, längerer Bremsweg

Winterreifen im Sommer: Risiko statt Ersparnis

Der ADAC empfiehlt, rechtzeitig auf Sommerreifen zu wechseln, um Sicherheit und Fahrkomfort zu gewährleisten. Symbolfoto: Pixabay

Viele Autofahrer überlegen, ihre Winterreifen auch im Sommer weiterzufahren, um sich den Reifenwechsel zu sparen. Doch Experten des ADAC warnen: Winterreifen sind für kalte Temperaturen konzipiert und können im Sommer ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Während es rechtlich erlaubt ist, Winterreifen auch in der warmen Jahreszeit zu nutzen, sind sie für hohe Temperaturen nicht geeignet. Sie haben einen längeren Bremsweg, verschlechtern die Fahrzeugkontrolle und erhöhen das Risiko von Aquaplaning.

Warum Sommerreifen die bessere Wahl sind

In Tests zeigte sich, dass ein Auto mit Winterreifen auf trockener Straße aus Tempo 100 km/h deutlich später zum Stehen kam als ein Fahrzeug mit Sommerreifen – mit einer Restgeschwindigkeit von 37 km/h prallte es noch gegen das Hindernis.

Wann der Einsatz von Winterreifen im Sommer besonders kritisch ist

  • Bei hohen Temperaturen überhitzt der weichere Winterreifen schneller, verliert Grip und nutzt sich stärker ab.
  • Bei hoher Beladung, etwa auf Urlaubsreisen, verstärken sich diese Probleme.
  • Hohe Geschwindigkeiten erhöhen das Risiko von Reifenversagen erheblich.

Fazit: Der ADAC empfiehlt dringend, rechtzeitig auf Sommerreifen zu wechseln. Wer aus Nachhaltigkeitsgründen abgefahrene Winterreifen weiter nutzen möchte, sollte dies nur in der Übergangszeit bei moderaten Temperaturen tun – und stets die Profiltiefe sowie die eigenen Fahrbedingungen im Blick behalten.

Der ADAC empfiehlt, rechtzeitig auf Sommerreifen zu wechseln, um Sicherheit und Fahrkomfort zu gewährleisten. Symbolfoto: Pixabay

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