Allgemeine Berichte | 21.08.2026, 12:42 Uhr

Integrativer Triathlon Hausen

241 Teilnehmende meistern Integrativen Triathlon im Wiedtalbad Hausen

Gute gelaunte Teilnehmer vor dem Start.
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Hausen. Ein Triathlon, der Menschen verbindet Über 240 Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung gingen beim 2. Integrativen Triathlon in Hausen an den Start. Im Ziel gab es ausschließlich lachende Gesichter: Manche kamen völlig erschöpft an der Ziel-Linie an, andere hüpften jubelnd unter dem Einlaufbogen hindurch. Wieder andere legten Hand in Hand und ganz gemütlich die letzten Meter zurück. Sie alle einte der Stolz, eine große sportliche Herausforderung gemeistert zu haben.

Insgesamt 241 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus zehn Institutionen der Region gingen am vergangenen Donnerstag beim 2. Integrativen Triathlon im Wiedtalbad in Hausen an den Start – eine Veranstaltung, die komplett von den Wirtgen Stiftungen finanziert wurde. Bei bestem Wetter und unter der begeisterten Anfeuerung von Eltern, Angehörigen und Betreuenden absolvierten sie 50 Meter Schwimmen, 2 Kilometer Radfahren und 2 x 500 Meter Laufen.

„Alle starten unabhängig von Alter, Schule, Einrichtung oder Beeinträchtigung als Teil eines großen gemeinsamen Teams. Es gibt keine Zeitnahme. Bei uns zählt nicht, wer zuerst im Ziel ist – jeder Finisher ist ein Gewinner“, erläuterte Gunnar Clemens. Der Werkstattleiter des Heinrich-Hauses in St. Katharinen hatte bereits vor zwei Jahren gemeinsam die Premiere des Integrativen Triathlons ins Leben gerufen.

Organisiert wurde wieder alles im Team: Barbara Kurz und Lisa Mestel aus dem Wiedtalbad, Josef Hoß vom VFL Waldbreitbach und Gunnar Clemens sind ein eingespieltes Team. Die zweite Auflage knüpfte nun nahtlos an den Erfolg an – mit deutlich mehr Starterinnen und Startern als bei der Premiere. Mit dabei waren die Grundschulen aus Vettelschoß und St. Katharinen, die Maximilian-Kolbe-Schule mit der größten Startgruppe, die Christiane-Herzog-Schule, die Wilhelm-Albrecht-Schule mit der weitesten Anreise, die Albert-Schweitzer-Schule und die Carl-Orff-Schule. Auch Werkstät-ten des Heinrich-Hauses aus Engers, Block und St. Katharinen gingen an den Start.

Nicht nur auf der Strecke, sondern auch rund um den Triathlon stand das Miteinander im Mittel-punkt. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten im Freibad für die Verpflegung der Sportlerinnen und Sportler und unterstützten bei der Organisation und Absicherung der Strecke. Mit dabei waren unter anderem das Margaretha-Flesch-Haus und das St. Josefshaus in Hausen, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie die MANNschaft e. V. – Abteilung Triathlon – aus dem Westerwald.

„Ohne dieses Miteinander wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich“, betont Gunnar Clemens. Ein besonderer Dank der Organisatoren gilt Ortsbürgermeisterin Carmen Boden für die tolle Unterstützung und Verbandsbürgermeister Pierre Fischer für die Übernahme der Schirmherrschaft sowie die kostenlose Bereitstellung des Wiedtalbads inklusive Personal. Ein besonderer Dank gilt außerdem den Wirtgen Stiftungen, die die Veranstaltung vollständig finanziert haben. Dadurch war die Teilnahme für alle Starterinnen und Starter kostenlos.

Am Ende stand für alle das gleiche Ergebnis: ein gemeinsames sportliches Erlebnis, viele persönliche Erfolge und 241 glückliche Finisher.

Gute gelaunte Teilnehmer vor dem Start. Foto: Julia Steffenfauseweh

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