Politik | 29.11.2024, 13:39 Uhr

Das rheinlandpfälzische Umweltministerium äußert sich zum geplanten Abschuss

„Wir nehmen den Schutz von Wölfen sehr ernst, aber es gibt Grenzen“

SymbolbildQuelle: pixabay.com
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Region. Auf Anfrage von BlICK aktuell äußerte sich das rheinlandpfälzische Umweltministerium zum geplanten Abschuss eines Problemwolfes im Westerwald.

„Der bekannte Wolf GW1896m war erneut an einem Übergriff auf eine gesicherte Nutztierhaltung beteiligt. Damit ist der räumliche und zeitlich enge Zusammenhang bei einer Überwindung eines wolfsabweisenden Zauns gegeben, die in §45a Absatz 2 des BNatschGs gefordert wird, um die Entnahme, sprich gezielte Tötung, des schadstiftenden Tiers einzuleiten. Wir nehmen den Schutz von Wölfen sehr ernst, aber es gibt Grenzen. Der Schutz unserer Weidetiere ist auch von hoher Bedeutung im Naturschutz. Diese Grenze ist seit den genetischen Untersuchungen von GW1896m nun nachweislich überschritten worden. Die SGD Nord wird zeitnah die erforderliche Ausnahmezulassung zur Entnahme des Wolfs GW1896m erteilen.“

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität

Symbolbild Quelle: pixabay.com

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