CDU-Stadtverband Remagen
Austausch mit Förderverein der Grundschule Oberwinter
Remagen. Die Grundschule Oberwinter verzeichnet zurzeit und auch in den kommenden Jahren steigende Schülerzahlen. Nicht nur aus diesem Grund suchte der CDU-Stadtverband den Austausch mit dem Förderverein der Grundschule.
Die Grundschule wird ab dem Sommer komplett dreizügig sein. Da freie Räume nicht mehr zur Verfügung stehen, wird derzeit die Aufstellung von Containern auf dem Schulhof vorbereitet. Parallel wird die Planung eines Anbaus mit zwei zusätzlichen Klassenräumen vorangetrieben.
Wichtig ist der CDU, dass es nicht nur um zusätzliche Klassenräume geht, sondern linear zu steigenden Schülerzahlen auch die Betreungsmöglichkeiten durch die Betreuende Grundschule (BGS), deren Träger und Arbeitgeber der Förderverein ist, erhöht werden müssen. „Da die Kapazität der BGS auf Grund der Raumnot derzeit ausgereizt ist, muss auch hier der nötige weitere Raumbedarf berücksichtigt werden. Ebenso verhält es sich mit der Möglichkeit der Mittagsverpflegung“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU im Oberwinterer Ortsbeirat, Andreas Köpping.
Marcus Westen, der Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Oberwinter, berichtete aus erster Hand über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten seines ehrenamtlich geführten Vereins. So ist er Arbeitgeber der zwölf Beschäftigten, die derzeit die Betreuung der Kinder wahlweise vor und/oder nach der Schule übernehmen. Die Durchführung der Betreuung füllt den Förderverein komplett aus, so dass für eventuelle andere Angebote wie sprachliche oder musische Förderung der Kinder keine Kapazität mehr bleibt.
Der Oedinger Ortsvorsteher Olaf Wulf war ebenfalls am Austausch beteiligt: Die Oedinger Kinder gehören zwar nicht originär zum Schulbezirk der Oberwinterer Grundschule. Sie können diese aber besuchen, wenn eine entsprechende Ausnahme erteilt wird und Kapazitäten vorhanden sind. Die Erteilung der Ausnahme ist allerdings für die Eltern und die beteiligten Schulen mit einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden und das Ergebnis ist immer eine unsicherere Einzelfallentscheidung. „Das ist ein Punkt, der auf Grund steigender Schülerzahlen auch in Oedingen sicher diskutiert werden kann und sollte“, so Wulf.
Herta Lauer, CDU-Stadtverbandsvorsitzende, bedankte sich für den informativen Austausch bei Herrn Westen und bot dem Förderverein politische Unterstützung bei seiner weiteren Arbeit an.
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