Politik | 01.10.2025

Der 41-Jährige möchte die Nachfolge von Guido Orthen antreten

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Jörn Kampmann möchte Bürgermeister werden

Jörn Kampmann. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am 22. März 2026 wird in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein neuer Bürgermeister gewählt. Der langjährige Amtsinhaber Guido Orthen strebt einen Wechsel in den rheinland-pfälzischen Landtag an und kandidiert nicht erneut für das Amt des Bürgermeisters. Seine Nachfolge im Rathaus möchte Jörn Kampmann antreten.

Der 41-jährige Verwaltungsexperte aus Bachem ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv. Von 2009 an als Mitglied im Ortsbeirat und verschiedenen Ausschüssen, von 2014 bis 2018 als Mitglied des Stadtrates. Aktuell vertritt er die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Kreistag Ahrweiler.

Beruflich ist Kampmann nach über zehn Jahren Tätigkeit für eine obere Bundesbehörde in Bonn seit dem Jahr 2018 bei der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler aktiv. Zunächst als städtischer Geschäftsführer der Landesgartenschau-Gesellschaft, seit der Flutkatastrophe vom Juli 2021 als Abteilungsleiter in der Stadtverwaltung. Neben der Verantwortung für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern obliegt ihm in dieser Funktion die Steuerung des kommunalen Wiederaufbaus.

„Der Wiederaufbau ist eine historische Aufgabe für unsere Stadt und wird die Arbeit der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik auch in den nächsten Jahren maßgeblich bestimmen. In der Vergangenheit sind hier entscheidende und richtige Weichen gestellt worden. Es ist wichtig, diesen Weg jetzt entschlossen weiter zu gehen. Wir müssen das Tempo im Wiederaufbau erhöhen und es muss für die Bürgerinnen und Bürger schnell sichtbar werden, dass es voran geht“, ist Kampmann überzeugt. „Mit mir als Bürgermeister wäre sichergestellt, dass der bisherige Weg konsequent und ohne Einarbeitungszeit und Reibungsverluste fortgesetzt werden kann. Ich stehe für Kontinuität.“

Bei der Bürgermeisterwahl am 22. März 2026 wird Jörn Kampmann als Einzelbewerber und nicht als Kandidat einer einzelnen Partei antreten. „Es ist bekannt, dass ich seit über 15 Jahren Mitglied der SPD bin. Darauf bin ich stolz und es gibt auch keinen Grund, diesen Umstand zu verschweigen oder zu verstecken. Die Herausforderungen unserer Stadt sind aber so groß, dass parteipolitische Überlegungen nach meiner Überzeugung derzeit nicht im Vordergrund stehen dürfen. Es geht um die Sache und eine gemeinschaftliche Arbeit für die Zukunft der Stadt und einen gelingenden Wiederaufbau. Mir ist daher eine Zusammenarbeit auf einer größtmöglichen gemeinsamen Basis wichtig. Und dies möchte ich auch dadurch deutlich machen, dass ich nicht auf Grundlage einer Nominierung durch meine Partei, sondern als Einzelbewerber um die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger werbe. Ich freue mich über jede Unterstützung von Einzelpersonen, Parteien und Gruppierungen, die unsere demokratischen Werte teilen und konstruktiv an der Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Heimatstadt mitarbeiten möchten“, wirbt Kampmann um Unterstützung.

Jörn Kampmann. Foto: privat

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