Politik | 12.12.2024

SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

Bebauung im Rauental endlich auf dem richtigen Weg

Marion Lipinski-Naumann. Foto: privat

Koblenz. Der ehemalige Sportplatz in der Steinstraße im Rauental und die angrenzenden Bereiche sollen bebaut werden. Diese Forderung der SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat ist nicht neu, doch kommt jetzt Bewegung in die Angelegenheit.

„2017 wurde beschlossen, dass die Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH auf dem Areal großflächigen Wohnungsbau betreiben sollte. In diesem Zug war auch die altlastenfreie Übertragung geplant“ erklärt Marion Lipinski-Naumann, Vorsitzende der Fraktion. „Aus heutiger Sicht ist jedoch klar, dass die Kapazitäten unserer Wohnbau anderweitig gebunden sind und eine baldige Bebauung nicht realistisch ist.“

Dabei platzt der Koblenzer Wohnungsmarkt aus allen Nähten. Es mangelt an allen Formen des Wohnens, doch insbesondere am sozial geförderten Wohnraum. Gestiegene Baukosten und Mieten tragen nicht dazu bei, die Situation zu entspannen.

Der nicht mehr genutzte Sportplatz in der Steinstraße liegt seit mehr als 10 Jahren brach. Diesen Zustand könne und wolle man nicht länger hinnehmen, eine derart aussichtsreiche städtische Fläche sei zu bebauen, so die Ansicht der Sozialdemokraten. In einem gemeinsamen Antrag forderten die Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen, den entsprechenden Bebauungsplan fortzuführen und eine Vermarktung der Fläche durch ein Interessensbekundungsverfahren voranzutreiben.

Das Ergebnis und der weitere Fahrplan wurden nun im städtischen Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität vorgestellt. So sollen zeitnah die bestehenden Ratsbeschlüsse im Zusammenhang mit der Grundstücksübertragung an die Wohnbau aufgehoben werden. Im Anschluss plant die Stadtverwaltung, die Vergabe des Grundstückes an einen geeigneten privaten Investor einzuleiten.

„Wenn die Wohnbau keine freien Kapazitäten hat, ist die Vergabe an einen privaten Investor leider notwendig. Bei dem angespannten Wohnungsmarkt können wir es uns in Koblenz nicht leisten aussichtsreiche Bauflächen einfach brach liegen zu lassen“, so Alexandra Kaatz, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

In der SPD-Fraktion sieht man sich bestätigt, den richtigen Weg vorgeschlagen zu haben: „Unser Vorschlag, das Grundstück an einen Investor zu veräußern, ist nur logisch“, so Lipinski-Naumann. „Dies ist eine riesige Chance, in zentraler Lage eine große Menge des so dringend benötigten sozial geförderten Wohnraums zu schaffen. Wir werden den Prozess weiterhin genau verfolgen und erhoffen uns, dass nun endlich Schwung in die Sache kommt.“

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion Koblenz

Marion Lipinski-Naumann. Foto: privat

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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