Politik | 24.03.2026, 11:20 Uhr

Bundesvorsitzender Felix Banaszak besucht Kreis Cochem-Zell: Engagement für Sicherheit und Inklusion im Fokus

Im Mittelpunkt des Programms standen der Besuch des historischen Bundesbank-Bunkers in Cochem sowie des Inklusionsbetriebs St. Martin Gastronomie in Ulmen.
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Kreis Cochem-Zell. Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Felix Banaszak, hat im Rahmen seiner Wahlkampftour den Kreis Cochem-Zell besucht.

Begleitet wurde der Besuch von Vertreter:innen der Nachbarkreise Vulkaneifel, Rhein-Hunsrück und Mayen-Koblenz.

Im Mittelpunkt des Programms standen der Besuch des historischen Bundesbank-Bunkers in Cochem sowie des Inklusionsbetriebs St. Martin Gastronomie in Ulmen.

Der Tag begann mit einer Führung durch den Bundesbank-Bunker, der als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bundesrepublik galt. Banaszak zeigte sich beeindruckt von der historischen Bedeutung der Anlage und betonte die Notwendigkeit, solche Orte als Mahnmale der Geschichte zu bewahren.

Anschließend besuchte die Delegation den Inklusionsbetrieb St. Martin in Ulmen, der sich seit Jahren für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben einsetzt. Vorgestellt wurde der Betrieb durch den Leiter des Gastronomiebetriebs, Herrn Reuter, und dem Bereichsleiter Versorgung/ Inklusionsbetriebe/ Kindertagesstätten Herr Heucher. Den beiden lag sehr daran, den Grünen Wirtschaftsexperten Banaszak auf eine negative Konsequenz der Mehrwertsteuersenkung auf 7% für alle Gastronomiebetriebe aufmerksam zu machen: Hatten bisher insbesondere Gastronomiebetriebe, die 40% Schwerbehinderte beschäftigen, von den 7% profitiert, gilt dieser Steuersatz nun unterschiedslos für alle Restaurants. Damit haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für St. Martin verschärft. Aus Sicht der Grünen Cochem-Zell ist nun die Politik gefordert, einen angemessenen Ausgleich zu schaffen, um das wirtschaftliche Bestehen von Inklusionsbetrieben zu sichern. Hierzu äußerte sich der Direktkandidat und Sprecher des Kreisverbands Christian Ott: „Inklusion ist kein Nice-to-have, sondern eine gesellschaftliche Verpflichtung. Betriebe wie St. Martin zeigen, wie gelebte Vielfalt und wirtschaftliche Stärke Hand in Hand gehen können“. Hervorzuheben ist auch, dass der Gastronomiebetrieb - neben dem Restaurantbetrieb – täglich 2.500 Essen in umliegende Schulen und Kindertagesstätten liefert und somit zu einer gesunden Ernährung junger Menschen beiträgt.

Der Besuch unterstrich das Engagement von Bündnis 90/Die Grünen für eine Politik, die historische Verantwortung mit zukunftsweisenden Lösungen verbindet. Die Partei setzt sich weiterhin für eine Gesellschaft ein, in der Sicherheit, Transparenz und Teilhabe für alle selbstverständlich sind.

Pressemitteilung Grüne Kreisvorstand Cochem-Zell

Im Mittelpunkt des Programms standen der Besuch des historischen Bundesbank-Bunkers in Cochem sowie des Inklusionsbetriebs St. Martin Gastronomie in Ulmen. Foto: privat

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