Politik | 06.01.2026

Flutkatastrophe und ihre Folgen prägen den in der Ratssitzungangenommenen Plan

CDU-Fraktion zufrieden: Verbandsgemeinde-Haushalt für Jahr 2026 beschlossen

V.li. Julius Knieps, stellv. Fraktionsvorsitzender; Ute Gabriel, Fraktionsvorsitzende. Foto: Christian Lipowski

Dernau. Der Verbandsgemeinderat Altenahr hat in seiner letzten Sitzung den im Vorfeld in den Ausschüssen bereits intensiv vorbereiteten Haushaltsplan für das Jahr 2026 einstimmig verabschiedet.

Auch dieser Haushalt ist in hohem Maße von den Folgen der Flutkatastrophe 2021 geprägt.

So sind für das kommende Jahr Investitionen in Höhe von über 55 Millionen Euro vorgesehen, dies stellt das vielfache Volumen eines Haushalts zu „Normalzeiten“ dar.

Besonders hervorzuheben sind hier der nächstes Jahr auf Hochtouren laufende Wiederaufbau der Schulen und hierbei vor allem der im kommenden Jahr mit über 13 Millionen Euro veranschlagte Wiederaufbau der Ahrtalschule oder die anvisierte Errichtung des Lehrschwimmbeckens. Auch für den Wiederaufbau oder Neubau einiger Feuerwehr-Gerätehäuser und die bereits laufende Gewässerwiederherstellung an den Nebenflüssen der Ahr sind erhebliche Mittel in Millionenhöhe eingestellt.

Um den Herausforderungen adäquat begegnen zu können, sieht der Haushaltsplan die Aufnahme von Investitionskrediten in Höhe von rund 1,99 Millionen Euro im nächsten Jahr vor. Auch das Eigenkapital der Verbandsgemeinde wird weiter absinken.

„Bei all den vor uns liegenden Herausforderungen ist die Aufnahme von Investitionskrediten und das Absinken des Eigenkapitals nicht zu vermeiden. Mit jedem Projekt im Wiederaufbau schaffen wir aber auch deutliche Mehrwerte für die nächsten Jahrzehnte und die nächsten Generationen und darum geht es!“, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Julius Knieps zur ansteigenden Verschuldung in seiner Haushaltsrede.

Mit Unverständnis reagierten die Christdemokraten darauf, dass die Landesregierung die Unterstützung für flutbedingte Personal-Mehrkosten im kommenden Jahr weiter zurückfährt und die Verbandsgemeinde von 1,9 Millionen Euro flutbedingten Personal-Mehrkosten nur 665.000 Euro erstattet bekommt.

„Die Landesregierung muss eine ausreichende finanzielle Unterstützung für die kommenden Jahre sicherstellen. Nur so ist der Kraftakt Wiederaufbau für uns vor Ort zu stemmen.“, fordert die Fraktionsvorsitzende Ute Gabriel eindrücklich.

Der ausdrückliche Dank der CDU-Fraktion gilt Bürgermeister Dominik Gieler und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verbandsgemeindeverwaltung, die unter oftmals widrigen Umständen gute und wichtige Arbeit leisten.

Pressemitteilung CDU-Fraktion VG Altenahr

V.li. Julius Knieps, stellv. Fraktionsvorsitzender; Ute Gabriel, Fraktionsvorsitzende. Foto: Christian Lipowski

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