Neubau des Landesuntersuchungsamts in Koblenz-Bubenheim droht zum Millionengrab zu werden
CDU-Landtagskandidat Philip Rünz fordert Aufklärung zu Kostenexplosion und Zeitverzug
Koblenz. Der Neubau des Landesuntersuchungsamts (LUA) im Koblenzer Gewerbe- und Technologiepark B9 entwickelt sich immer mehr zum Problemfall. Ursprünglich waren Baukosten von rund 70 Millionen Euro und eine Fertigstellung im Jahr 2022 vorgesehen.
Inzwischen geht die Landesregierung von 117,5 Millionen Euro aus – ein Anstieg um rund 65 Prozent. Ein verbindlicher Fertigstellungstermin liegt bis heute nicht vor.
Auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion war das Thema jüngst Gegenstand im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags.
Für CDU-Landtagskandidat Philip Rünz, der auch Mitglied des Koblenzer Stadtrats ist, ist die Entwicklung ein Alarmzeichen: „Wenn ein zentrales Landesprojekt in Koblenz über Jahre feststeckt und die Kosten explodieren, dann ist das nicht nur ein Problem für die Landesfinanzen, sondern auch ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LUA arbeiten seit Jahren auf mehrere Standorte verteilt – teils in angemieteten Gebäuden, die den heutigen Anforderungen kaum noch gerecht werden“, so Rünz.
Der CDU-Politiker fordert daher Transparenz und klare Verantwortlichkeiten: „Die Landesregierung muss erklären, wie es zu dieser massiven Kostensteigerung kommen konnte und wann endlich mit einer Fertigstellung zu rechnen ist.
Zugleich mahnt Rünz, aus dem Fall Konsequenzen zu ziehen: „Wir brauchen eine ehrliche Bestandsaufnahme, ob die Bauprojekte des Landes systematisch zu spät und zu teuer fertig werden. Der Neubau des LUA darf nicht zum Symbol für Planungsversagen werden.“
Pressemitteilung CDU Koblenz
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