Politik | 22.10.2025, 10:23 Uhr

Initiative soll öffentliche Debatte anstoßen und die Stadtverwaltung zum Handeln bewegen

CDU-Landtagskandidat Philip Rünz startet Petition für den Rückbau der Fahrbahneinengungen am Peter-Altmeier-Ufer

Philip Rünz am Peter-Altmeier-Ufer. Foto: Dennis Schaefers
94

Koblenz. Der Koblenzer CDU-Landtagskandidat und Stadtrat Philip Rünz fordert den Rückbau der gefährlichen Fahrbahneinengungen am Moselufer. Dafür hat er eine eigene Petition gestartet.

„Peter-Altmeier-Ufer – das versteht keiner! Wie kann man die Fahrbahn am Moselufer so verengen? Das ist gefährlich für Radfahrer, verursacht Staus in den Stoßzeiten und ist völlig unpassend für eine touristische Flaniermeile.

Eine Tempo-30-Zone mag Sinn machen – aber bitte mit Sinn und Verstand! So, wie es jetzt umgesetzt ist, braucht es dringend eine Korrektur und Alternativen. Diese sollte die Verwaltung schnell prüfen“, so Rünz.

Rünz betont, dass es ihm nicht um einen Kulturkampf gegen das Fahrrad geht: „Alle Verkehrsteilnehmer sollen angemessen berücksichtigt werden – egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto. Die derzeitigen Maßnahmen sind ein politischer Irrweg, der Sicherheit, Stadtbild und Akzeptanz gleichermaßen schadet.“

Sein Video zu dem Thema wurde bereits über 70.000 Mal auf Facebook, Instagram und TikTok angesehen – ein deutliches Zeichen, wie sehr das Thema die Menschen bewegt.

Warum eine Petition? „Ein Antrag im Stadtrat wäre wenig zielführend, weil solche verkehrsrechtlichen Anordnungen in der Zuständigkeit der Stadtverwaltung liegen. Mit der Petition möchte ich öffentlichen Druck aufbauen und erreichen, dass die Verwaltung die Maßnahme erneut prüft“, erklärt Rünz.

Pressemitteilung CDU Koblenz

Philip Rünz am Peter-Altmeier-Ufer. Foto: Dennis Schaefers

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Kreiswahlleiterin Gabriele Wieland gratulierte Klaus Lütkefedder, der am 11. September zum neuen Landrat des Westerwaldkreises ernannt wird.
98

Westerwaldkreis. Am 30. August traten Klaus Lütkefedder von der CDU und Dr. Tanja Machalet von der SPD in der Stichwahl um das Amt an der Spitze der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an. Wie der Wahlausschuss in seiner Sitzung feststellte, entfielen 60,6 % der abgegebenen gültigen Stimmen auf Klaus Lütkefedder. Somit haben ihn die Bürgerinnen und Bürger bei einer Wahlbeteiligung von 30,9 % zum neuen Landrat des Westerwaldkreises gewählt.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Holz Loth-Entsorgung
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Titelanzeige
3. Anzeige Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe
Herbstbunt
Reifenwechsel Aktionstage
Weitere Artikel
Auch beim diesjährigen Knuspermarkt wird das schnucklige Riesenrad wieder ein echter Blickfang sein.
1464

Neuwied. Eine Prise Zimt in der Luft, dort ein bisschen Zuckerguss und ganz viel Lebkuchen-Zauber: In der Vorweihnachtszeit wird in der Deichstadt wieder geknuspert. Denn der Knuspermarkt – Neuwieds Weihnachtsmarkt – lockt von Freitag, 20. November, bis Mittwoch, 23. Dezember, wieder auf den Luisenplatz in der Neuwieder Innenstadt. Mit Ausnahme von Totensonntag am 22. November hat der Knuspermarkt täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Weiterlesen

Die Kreisverwaltung in Koblenz.
881

Nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit Prostituierten im Raum Koblenz: Betroffene Männer sind dringend zur Untersuchung aufgerufen

Gesundheitsamt Mayen-Koblenz warnt vor möglicher Syphilis-Ansteckung

Kreis MYK. Im Kreis Mayen-Koblenz warnt das Gesundheitsamt vor einer potenziellen Ansteckung mit der sexuell übertragbaren Krankheit Syphilis. Der Auslöser für diese Warnung sind zwei Prostituierte, bei denen die Krankheit diagnostiziert wurde. Die Kreisverwaltung hat herausgefunden, dass Anfang Oktober im Raum Koblenz die beiden Frauen innerhalb weniger Stunden schätzungsweise 20 bis 30 Männer ohne Schutz kontaktierten.

Weiterlesen