19 Schülerinnen und Schüler der St. Thomas Realschule plus beginnen Ausbildung
Clemens Hoch zu Gast bei Ausbildungsplatzgarantie-Feier
Auch Glückwünsche im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bildungsministerin Stefanie Hubig aus der Landeshauptstadt wurden überbracht
Andernach. Mit herzlichen Glückwünschen und einer großen Portion Anerkennung im Gepäck besuchte Clemens Hoch, Staatsminister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz, die St. Thomas Realschule plus in seiner Heimatstadt, um mit den Schülerinnen und Schülern der Abschlussjahrgänge neun und zehn ihre erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche zu feiern. 19 junge Menschen wechseln mithilfe der ProAG, abgekürzt für Praxistagorientierte Ausbildungsplatzgarantie, gleich nach ihrem Schulabschluss diesen Sommer ins Berufsleben. „Meine allerherzlichsten Glückwünsche: Sie alle haben sich in dieser wichtigen Phase der Berufsorientierung bewährt. Sie können sehr stolz auf das Erreichte sein! Es ist der Verdienst und die Leistung jedes Einzelnen, dass Sie ihren Ausbildungsplatz in der Tasche haben. Dafür verdienen Sie unsere größte Anerkennung. Gerade in diesen herausfordernden, von Corona geprägten Zeiten, in denen wir einen allgemeinen Rückgang der Ausbildungsbereitschaft feststellen und Firmen Menschen nur mit großer Skepsis Einlass von außen gewähren, ist Ihr Erfolg keine Selbstverständlichkeit“, lobte Hoch den Einsatz der Schülerinnen und Schüler. Neben seiner eigenen Gratulation überbrachte er auch Glückwünsche im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bildungsministerin Stefanie Hubig aus der Landeshauptstadt.
Die Idee hinter dem Projekt ProAG ist, dass die Schülerinnen und Schüler für den Zeitraum eines Jahres einen Tag wöchentlich freigestellt werden, um in einem Betrieb zu arbeiten und Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten. In dieser Zeit können sie ihren potenziellen Arbeitgeber und das Berufsbild näher kennenlernen und prüfen, ob beides zu ihnen passt. Auf der anderen Seite hat das Unternehmen die Möglichkeit, sich ein Bild von seinen zukünftigen ArbeitnehmerInnen, ihrem Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft zu machen. Wenn beide Seiten überzeugt sind, steht einem Ausbildungsvertrag nichts mehr im Wege.
Das Konzept der ProAG wurde von Schulleiter Martin Leupold im Jahr 2013 in der St. Thomas Realschule plus eingeführt und wird von der Stadtverwaltung Andernach, der Industrie- und Handelskammer Koblenz, dem Jobcenter Mayen-Koblenz, der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, der Kreissparkasse Mayen sowie ansässigen Betrieben unterstützt. Koordiniert wird das Projekt von Jobfux Sarah Dresen, die die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz unterstützt. Sie ist Ansprechpartnerin für alle berufswahl- und bewerbungsrelevanten Themen und hat ihr Büro im Rahmen eines „niederschwelligen“ Angebotes direkt in der Schule.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz im Bewerbungsverfahren und die Zusage eines Ausbildungsplatzes geehrt. Leupold bedankte sich auch bei Dresen und überreichte einen Blumenstrauß für ihren Beitrag an der Ausbildungsplatzvermittlung. Neben dem Engagement der Jugendlichen habe auch sie einen großen Anteil am erfolgreichen Gelingen der Initiative.
„Ich freue mich sehr, dass Ihnen allen eine berufliche Perspektive eröffnet wurde und Ihnen die Arbeitswelt nun offen steht! Die ProAG sollte viele Nachahmer finden, denn sie verbessert nicht nur die Chancen der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt und bekämpft die Jugendarbeitslosigkeit. Gleichzeitig trägt sie auch zur Fachkräftesicherung im eigenen Land bei“, betonte Hoch abschließend.
Pressemitteilung Clemens Hoch, MdL (SPD)
Clemens Hoch (links) im Gespräch mit Schulleiter Martin Leupold.
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