Politik | 14.03.2022

Freie Wählergruppe treibt Thematik voran

Dem Ärtzemangel in Andernach begegnen

Erste Erfolge sind zu verzeichnen

Auf Vorschlag der FWG Andernach erhalten Ärzte bei Übernahme einer Praxis in Andernach eine Niederlassungsprämie. Dadurch konnte bereits ein Nachfolger für die HNO-Praxis auf der Hochstraße (Hintergrund) gefunden werden. Foto: Iris Hiller / FWG

Andernach. Es ist kurz vor 12; auch in Andernach. So lässt sich die aktuelle Situation um die ärztliche Versorgung in und um die Bäckerjungenstadt zusammenfassen. Machte sich der Ärztemangel bisher auf dem Land bemerkbar, droht sich diese negative Entwicklung auch in Andernach fortzusetzen.

So sieht die Kassenärztliche Vereinigung einen Nachbesetzungsbedarf bis 2025 in der Region bei Hausärzten von 61%, Fachärzten 53% und Psychotherapeuten 48%. Darüber hinaus zeigen die Menschen, die in Gesundheits- und Pflegeberufen arbeiten, gerade in Pandemiezeiten einen ausgesprochen bewundernswerten Einsatz.

Darauf, dass diese Entwicklung nicht überraschend kommt, weist die Freie Wählergruppe Andernach im politischen Diskurs als auch im Austausch mit der Stadtspitze seit über zwei Jahren intensiv hin. Nachdem man anfänglich nur wenig Gehör fand, wurde nunmehr ein Vorschlag der FWG umgesetzt. Seit Anfang diesen Jahres können sich Mediziner bei Übernahme einer Praxis für den Erhalt einer Niederlassungsprämie bewerben. Die FWG freut sich, dass dadurch bereits ein Nachfolger im Bereich der HNO-Ärzte gefunden werden konnte.

In den Reihen der FWG begleitet Ralf Anker die Thematik intensiv und unterstreicht die Notwendigkeit dieser negativen Prognosen entgegenzuwirken. „Besser wird die ärztliche Versorgung in den nächsten Jahren nicht mehr werden. Die Maßnahmen, die in den letzten 10 bis 15 Jahren von der Bundes- und Landesregierung ergriffen wurden, reichen in keinem Falle aus. Für jene Versäumnisse werden Patienten und ihre Angehörige in den nächsten drei Jahren den Preis bezahlen. Hier vor Ort können wir nur versuchen den entstehenden Mangel zu verwalten und in Kooperation mit der lokalen Politik, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Patienten, den Ärzten und Mitarbeitern in Gesundheits- und Pflegeberufen neue Wege zu gehen. Eine besondere Rolle könnte das St.-Nikolaus Stiftshospital in Andernach spielen. Diesen und weitere Standortvorteile unserer Stadt gilt es zukünftig sehr zielstrebig zu nutzen“, so FWG-Stadtrat Ralf Anker.

Pressemitteilung

Freie Wählergruppe Andernach e.V.

Auf Vorschlag der FWG Andernach erhalten Ärzte bei Übernahme einer Praxis in Andernach eine Niederlassungsprämie. Dadurch konnte bereits ein Nachfolger für die HNO-Praxis auf der Hochstraße (Hintergrund) gefunden werden. Foto: Iris Hiller / FWG

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