Politik | 24.11.2017

Kreisvorstand der Senioren-Union der CDU tagte in Niederzissen

Ehemalige Synagoge wurde besucht

Der Kreisvorstand der Senioren-Union.Privat

Niederzissen. Der Vorstand der Senioren-Union der CDU traf sich zu seiner letzten Sitzung dieses Jahres in Niederzissen. Zunächst wurde der ehemaligen Synagoge ein Besuch abgestattet. Richard Keuler, der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen, ließ es sich nicht nehmen, die Vorstandsmitglieder der Senioren-Union persönlich durch die wechselvolle Geschichte der im Jahre 1841 errichtet Synagoge zu führen. Fast 100 Jahre nach ihrer Errichtung war die Synagoge Zentrum des jüdischen Lebens in Niederzissen. In der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die Synagoge geschändet und die Niederzissener Juden wurden gezwungen, das Anwesen zu verkaufen. 1939 kaufte ein Privatmann das Anwesen und baute es zu einer Schmiedewerkstatt um. Anfang der 1990er-Jahre wurde der Betrieb eingestellt. Seither stand das Gebäude leer.

Im November 2009 beschloss der Gemeinderat Niederzissen das Synagogengebäudes zu kaufen und 2011 begann die Restaurierung, wobei die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins mehr als 1500 ehrenamtliche Stunden investierten. Im März 2012 wurde die ehemalige Synagoge dann als Erinnerungs- und Begegnungsstätte wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bei der Restaurierung des Gebäudes wurden auf dem Dachboden eine große Anzahl von Pergamenthandschriften, Druckwerke, abgenutzte Gebetbücher und andere, unbrauchbar gewordene religiöse Gegenstände gefunden. Wie man zwischenzeitlich weiß, handelt es sich dabei um einen der bedeutendsten Funde zur jüdischen Kultur in Deutschland, der derzeit wissenschaftlich ausgewertet wird.

Einzelne dieser Fundstücke, Gegenstände aus dem jüdischen Leben in Niederzissen, werden in der informativen Dauerausstellung mit dem Titel „Tagein Tagaus“ gezeigt.

Nach dem Besuch der ehemaligen Synagoge wurden in der Ratsschänke in Niederzissen die weiteren Tagesordnungspunkte der Vorstandssitzung abgearbeitet. Schwerpunkt war hierbei die Weiterentwicklung des Strategiepapiers mit dem sowohl die Positionierung der Senioren-Union im Kreis Ahrweiler als auch die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre fixiert werden soll. Es wurde erneut bekräftigt, dass sich die Senioren Union der CDU im Kreis Ahrweiler, in enger Kooperation mit dem Kreisvorstand der CDU, künftig noch stärker als Interessenvertretung der älteren Menschen einbringen will.

Viele Aufgaben in der sich ständig verändernden Gesellschaft können nur generationsübergreifend gemeinsam gelöst werden.

Pressemitteilung

Senioren-Union

Der Kreisvorstand der Senioren-Union.Foto: Privat

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