Benedikt Oster, MdL, zieht positive Bilanz
Ein Jahr Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz
Kreis Cochem-Zell. Am 1. Januar 2025 wurde das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz (LfBK) gegründet.
Zum einjährigen Bestehen zieht der Landtagsabgeordnete Benedikt Oster eine positive Bilanz.
Oster hatte sich bereits lange im Vorfeld intensiv für die Einrichtung des Landesamtes eingesetzt und war maßgeblich in die Arbeit der Enquete-Kommission zur Neuausrichtung des Brand- und Katastrophenschutzes eingebunden.
„Dass das Landesamt heute Realität ist und bereits nach einem Jahr seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellt, ist ein großer Erfolg für den Bevölkerungsschutz in Rheinland-Pfalz. Ich habe diesen Prozess über Jahre eng begleitet und mitgestaltet – umso mehr freut es mich zu sehen, wie wirkungsvoll das Landesamt arbeitet“, so Oster.
Das LfBK bündelt als zentrales Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum Fachwissen, Ausbildung, Lagekompetenz und operative Unterstützung. Herzstück ist das rund um die Uhr besetzte Lagezentrum Bevölkerungsschutz, das Risiken kontinuierlich bewertet, Einsatzlagen begleitet und die Kommunen direkt unterstützt.
Bereits im ersten Jahr hat das LfBK spürbare Fortschritte erzielt: Ein landesweiter Übungstag mit über 5.000 Einsatzkräften, der Ausbau der Ausbildungskapazitäten auf rund 37.000 Lehrgangsteilnehmendentage sowie landesweit einheitliche Vorgaben und Handreichungen zur Bedarfs- und Entwicklungsplanung stärken die Praxis vor Ort.
Der weitere Ausbau des Landesamtes ist bereits fest vorgesehen. Bis zum Jahr 2030 soll das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz personell und strukturell vollständig aufgebaut sein – mit rund 300 Stellen sowie drei Regionalstandorten im Land. Für 2026 sind im Landeshaushalt weitere Investitionen vorgesehen, unter anderem für Netzersatzanlagen, Trinkwassertransportmöglichkeiten und mobile Tankstellen.
„Der Bevölkerungsschutz ist eine dauerhafte Aufgabe. Mit dem Landesamt haben wir eine starke, moderne und zukunftsfähige Struktur geschaffen, die wir konsequent weiterentwickeln werden“, erklärt Benedikt Oster abschließend.
Pressemitteilung Büro Benedikt Oster
