Politik | 29.09.2020, 09:46 Uhr

Die Gemeindeschwestern plus berichten von ihren Erfahrungen

„Ein großes Problem ist die Einsamkeit“

Landrat Dr. Jürgen Pföhler (l.), Siglinde Hornbach-Beckers (Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Gesundheit, 2. v.l.) und Gesundheitsamtsleiter Dr. Stefan Voss begrüßten die neuen Gemeindeschwestern Gerlinde Brenk (r.) und Petra Jeandrée im Kreishaus. Foto: Kreisverwaltung / Risse
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Kreis Ahrweiler. Sie unterstützen, hören zu und wirken einer Vereinsamung entgegen - jetzt haben zwei weitere Gemeindeschwestern plus ihre Arbeit aufgenommen: Gerlinde Brenk und Petra Jeandrée komplettieren das Beratungsangebot im Kreis Ahrweiler. Die Gemeindeschwestern plus beraten hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber doch hier und da merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Die Gemeindeschwestern plus kennen Möglichkeiten, die den Alltag erleichtern und die Gesundheit stärken können. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich und erfolgt auf Wunsch auch zu Hause.

In einem Gespräch mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler berichteten Gerlinde Brenk und Petra Jeandrée nun von den Erfahrungen der ersten Wochen. „Ein großes Problem ist die Einsamkeit“, weiß Gerlinde Brenk. „Vor allem, wenn Familienmitglieder weit entfernt leben.“ Hinzu komme, dass in letzter Zeit viele Angebote für Senioren Corona-bedingt ausfallen mussten. Bei ihren Hausbesuchen und Gesprächen vermittelt die Gemeindeschwester plus auch Freizeit- und Bewegungsangebote. Gerlinde Brenk ist in Sinzig und Remagen im Einsatz, Petra Jeandrée in Adenau und Altenahr.

Während die bereits länger tätigen Gemeindeschwestern plus in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Niederzissen vom Land und den Krankenkassen gefördert werden, finanziert der Kreis die zwei zusätzlichen Stellen in Adenau und Sinzig mit insgesamt 110.000 Euro allein. „Uns war es wichtig, das neue und sinnvolle Beratungsangebot flächendeckend in allen Kommunen des Kreises anbieten zu können“, begründet Landrat Dr. Jürgen Pföhler diesen Schritt.

Die Gemeindeschwestern plus vereinbaren vor ihren Besuchen immer einen festen Termin und haben ein offizielles Bestätigungsschreiben der Kreisverwaltung dabei. Sie kommen nie unaufgefordert.

Gerlinde Brenk ist examinierte Krankenschwester. Ihr Büro befindet sich in einem Nebengebäude der Stadtverwaltung Sinzig am Kirchplatz 8. Kontakt: Tel. 02642/9057316 oder 0178/1196334, E-Mail: gemeindeschwester-sinzig@kv-aw.drk.de.

Petra Jeandrée ist im Teilhabezentrum des Kreises in der Kirchstraße 13 in Adenau zu erreichen. Auch sie ist als examinierte Altenpflegerin Fachkraft. Sie ist beim Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr angestellt und war bislang in der ambulanten Pflege tätig. Kontakt: Tel. 02691/305615 oder 0151/74428749, E-Mail: Gemeindeschwester@adenau.de

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

Landrat Dr. Jürgen Pföhler (l.), Siglinde Hornbach-Beckers (Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Gesundheit, 2. v.l.) und Gesundheitsamtsleiter Dr. Stefan Voss begrüßten die neuen Gemeindeschwestern Gerlinde Brenk (r.) und Petra Jeandrée im Kreishaus. Foto: Kreisverwaltung / Risse

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