Stefan B. Mies - Freie Wähler Direktkandidat für den Wahlkreis 198 Ahrweiler zur Bundestagswahl 2021

Eine gute Pflege braucht gute Bedingungen für Pflegeeinrichtungen

Eine gute Pflege braucht
gute Bedingungen für Pflegeeinrichtungen

Stefan B. Mies (li), Bundestagskandidat Freie Wähler, besucht Harald Monschau in Bad Bodendorf. Foto: privat

18.06.2021 - 12:39

Bad Bodendorf. Seit vielen Jahrzehnten sind privat geführte Einrichtungen der Altenpflege ein wichtiger Teil der funktionierenden Pflege in Deutschland. Während die Pflegesätze weitgehend von der Politik festgelegt werden, gelingt es privaten Pflegeeinrichtungen, eine gute Pflege zu erbringen und Pflegebedürftige in ihren Häusern gut zu versorgen. Das erfordert vor allem auch unternehmerische Handlungsfreiheit. Demzufolge konnten die privaten Pflegeheimbetreiber etwa durch ihren Branchenverband seit vielen Jahren Lohnstrukturen, die oftmals über gängigen Tarifen der Branche liegen aushandeln und haben damit eine gute und solide Lösung für Beschäftigte, Arbeitgeber und die zu versorgenden Pflegebedürftigen geschaffen.


Zu diesem Thema waren Harald Monschau, Inhaber des des Maranatha SeniorenZentrum in Bad Bodendorf und Stefan B. Mies, Bundestagskandidat der Freien Wähler für den Wahlkreis im Gespräch. Und beide wundern sich über Pläne des Bundesgesundheitsministers, dessen Pläne die bewährte Tarifautonomie unterlaufen würden. Und den Handlungsspielraum, auskömmlich eine gute Pflege zu organisieren erheblich einschränkt.

Beauftragte Gutachten prüfen auch, ob ein derart einschneidender Eingriff in die Tarifautonomie verfassungsrechtlich durchsetzbar ist. Durch die festgelegten Pflegesätze sind Pflegeunternehmen anders als Unternehmen in anderen Branchen bereits bestimmten Herausforderungen ausgesetzt, die sie unternehmerisch meistern.


Mehr Wertschätzung für die Pflege


Für die Freien Wähler ist ein zukunftsfähiges Pflegesystem wichtig und auch Teil ihres Bundestagswahlprogramms. „Wir brauchen mehr Wertschätzung für die in der Pflege Beschäftigten – das gilt ausdrücklich auch für Betreiber von Pflegeeinrichtungen, z. b. familiengeführte Pflegeheime, die seit Jahrzehnten eine gute Pflege in Deutschland erbringen. Mit Wertschätzung meine ich keine Lippenbekenntnisse, sondern die Gewährleistung guter Rahmenbedingungen. Ein zukunftsfähiges Pflegesystem baut auf bewährte Strukturen aus höhlt diese nicht aus“, fordert Stefan B. Mies nach dem Gespräch.

Der Ansatz des Bundesgesundheitsministers schafft keine Verbesserungen, sondern gefährdet Pflegeeinrichtungen und somit die Pflege in Deutschland insgesamt. Und verkennt die Leistung von Pflegeunternehmen.

Die Strukturen der Pflegeeinrichtungen dürfen nicht durch planwirtschaftliche Ansätze gefährdet werden. Die Tarifautonomie hat sich in vielen Branchen bewährt, auch in der Pflege. „Darauf sollten wir ein zukunftsfähiges Pflegesystem aufbauen“, so Stefan B. Mies weiter. Statt fragwürdiger politischer Eingriffe fordert Stefan B. Mies, die bestehenden und bewährten Strukturen in der Pflege zu stärken und auszubauen. Die Pflegeunternehmen haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie ein essentieller Teil der Pflege in Deutschland sind. Das sollten wir wertschätzen, nicht aufs Spiel setzen.

Pressemitteilung der

Freien Wähler

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Kommentare
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Manfred Jackl:
Was soll bitte der Negative Kommentar Hr/Fr Friedrich? Waren sie schon vor Ort und haben Sie es in Augenschein genommen? Anstatt dieses Engagement zu würdigen, fällt Ihnen nichts besseres ein, als es mies zu machen! Ich freue mich für die Senioren, dass diesen eine solche Möglichkeit geboten wird....
juergen mueller:
Ich bin auch dafür, dass unsere Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, eine Vergangenheit u. deren Vergessen, an die wir wohl ein Leben lang immer wieder erinnert werden u. mit uns Generationen. Doch das sollte Grenzen haben, da es, wie andere Geschehnisse, zur deutschen Geschichte gehört, wie...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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