Politik | 11.04.2022, 07:58 Uhr

Vorsitzender Ulrich van Bebber findet deutliche Worte: Gendern und Urlaub waren wichtiger als die Not der Menschen im Ahrtal

FDP im Kreis Ahrweiler: „Das Verhalten von Anne Spiegel ist unerträglich!“

Der Friedhof am Ahrtor in Ahrweiler am Vormittag nach der Flut. Foto: ROB
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Kreis Ahrweiler/Mainz. Bereits im Untersuchungsausschuss des Landtages zur Flutkatastrophe im Ahrtal wurde die damalige Umweltministerin Anne Spiegel mit schweren Vorwürfen belastet. Sie habe sich nicht genügend gekümmert, sondern sich nur um ihre Wirkung nach außen gesorgt. Dies alles hatte sie vehement bestritten. Jetzt kommt heraus, dass die damalige Umweltministerin nur 10 Tage nach der Flutkatastrophe in einen 4-wöchigen Urlaub nach Südfrankreich gefahren ist. Hierzu erklärt der Vorsitzende der FDP im Kreis Ahrweiler, Ulrich van Bebber: „Das Verhalten von Frau Spiegel ist unerträglich, vor allem für die Menschen im Ahrtal, die zu der Zeit im Schlamm gestanden und noch nach Toten gesucht haben. „Es ist absolut falsch, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt ein anderes Ziel hatte, als den Menschen zu helfen“, hat sie im Untersuchungsausschuss gesagt. Jetzt wird aber klar, dass das eigene Image, das Gendern und Urlaub wichtiger waren als die Not der Menschen. Regelrecht zynisch wirkt es, den Urlaub zu unterbrechen, um hier vor Ort Aktivität und Unterstützung vorzutäuschen. Frau Spiegel hat jede Glaubwürdigkeit und moralische Integrität verloren. Wenn sie Anstand hätte, würde sie jetzt endlich zurücktreten. Ich appelliere auch an die Grünen im Kreis Ahrweiler, hier klar Position zu beziehen.“

Pressemitteilung der FDP im Kreis Ahrweiler

Der Friedhof am Ahrtor in Ahrweiler am Vormittag nach der Flut. Foto: ROB

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