Verbandsgemeinde Altenahr: Ortsbürgermeister üben massive Kritik am Krisenmanagement der VG-Verwaltung - Landratskandidatur Cornelia Weigand sei „irritierend“

„Fehlende Kommunikation und Versagen in den Kernkompetenzen“

09.12.2021 - 15:33

Berg. Jeder kennt die Bilder von Straßen und Häusern, die durch das Hochwasser an der Ahr zerstört oder beschädigt wurden. Über den aktuellen Stand in den einzelnen Ortsgemeinden wurde kürzlich in der Vischeltalhalle in Freisheim informiert. Ortsbürgermeister und Vertreter der Gemeinden Rech, Kesseling, Dernau, Lind, Mayschoß, Hönningen, Kalenborn, Kirchsahr, Berg und Altenahr haben 150 Tage nach der Flut ein Resümee gezogen und einen Ausblick in die Zukunft gewagt.

Berg, Heckenbach und Kalenborn als Höhengemeinden waren von den 12 Ortsgemeinden in der VG Altenahr am wenigsten durch die Flut betroffen und unterstützen nach wie vor die anderen Gemeinden. So haben Schüler unterschiedlicher Klassen im Bürgerhaus der Gemeinde Berg neue Räumlichkeiten für den Unterricht zur Verfügung gestellt bekommen und in der Vischeltalhalle haben zeitweise 30 Mitglieder des THW eine Übernachtungsmöglichkeit erhalten. Kalenborns Ortsbürgermeisterin Annette Winnen betonte, dass man sich solidarisch zeige und helfe, wo Hilfe nötig ist.

Dominik Gieler, Ortsbürgermeister von Rech berichtete, dass Rech seinen gesamten Ortskern verloren habe und man weiterhin um das Wahrzeichen des Ortes, die Nepomukbrücke, bange. Völlig unklar sei weiterhin, ob diese abgerissen wird oder bestehen bleibt.

Im Ortsteil Obliers der Ortsgemeinde Lind hatte die Flut größere Schäden angerichtet, u.a. das Gemeindehaus zum Einsturz gebracht und Straßen unterspült. Die gesamte Infrastruktur sei noch vor Jahresende wieder intakt, berichtete Ortsbürgermeister Werner Zavelberg.

Ganz anders stellt sich die Lage in den Ortsteilen der sehr stark betroffenen Gemeinde Altenahr dar. Rüdiger Fuhrmann, Ortsbürgermeister von Altenahr, gab bekannt, dass die meisten Schäden an der Infrastruktur provisorisch beseitigt wurden, der Ortsteil Reimerzhoven bis zum 9. Dezember aber immer noch nicht an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen war, was nun erfolgen soll.

Fuhrmann und die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen sehen sich von der Verbandsgemeinde Altenahr spürbar im Stich gelassen. Als ehrenamtliche Bürgermeister sei das nötige Arbeitspensum zur Bewältigung aller anfallenden Arbeiten auch in Vollzeit nur bedingt leistbar.

Aus Kirchsahr berichtet Ortsbürgermeister Stefan Zavelberg, dass man in den ersten 8 Tagen nach der Flutkatastrophe vollkommen vergessen wurde. Die Hilfe aus den Führungsetagen sei gleich „null“ gewesen. Die Wiederherstellung der Infrastruktur wie Straßen, Kanal und Wasser sei demzufolge alleine auf Initiative vor Ort zurückzuführen.

In Mayschoß wurde nach der Flut ein eigenständiger Krisenstab ins Leben gerufen. Da die VG Altenahr nicht in der Lage sei, die operativen Maßnahmen zu leiten, habe die Ortsgemeinde schlichtweg diese Aufgaben übernommen.

Dernaus Ortsbürgermeister Alfred Sebastian sprach ein großes Problem im Bereich der Schulen an. Nach wie vor habe die VG keine provisorische Lösung gefunden, damit Schulunterricht in der Nähe der vom Hochwasser betroffenen Orte stattfinden kann. Eltern liefen Sturm, weil Kinder sehr lange Wege zur Schule in Kauf nehmen müssten. Desweiteren thematisierte Sebastian das neu ausgewiesene Überschwemmungsgebiet, das Dernau zu 80 Prozent betrifft. Da ohne entsprechende Ausnahmegenehmigungen kaum noch etwas möglich sei, wolle die Gemeinde alle rechtlichen Wege ausschöpfen, die Ausweisung zu korrigieren.


Kandidatur um das Landratsamt sorgt für Irritation


Alle Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr zeigten sich über die Kandidatur von Cornelia Weigand zur Landratswahl im Kreis Ahrweiler irritiert. Geschlossen habe man dies bei einem gemeinsamen Informationsaustausch mit der VG-Bürgermeisterin deutlich gemacht. Es sei ein fataler Fehler in einer solchen Situation in den Wahlkampf zu gehen und ein anderes Amt anzustreben. Laut Jürgen Schwarzmann, Bürgermeister von Hönningen, sei jedoch keine Rede von einem gestörten Verhältnis.

„Wir bekommen die Prügel von den Menschen vor Ort ab. Die einfachsten Aufgaben bekommen wir nicht erledigt“, so Guido Schmitz, Bürgermeister von Kesseling.

Hubertus Kunz aus Mayschoß würde etwas mehr Demut von der Bürgermeisterin erwarten. Die mediale Wirkung der VG-Bürgermeisterin sei immens, allerdings gäbe es eine hohe Diskrepanz zu dem, was vor Ort geleistet wurde. „Es ist fahrlässig, wenn man die mediale Wirkung für die Wirklichkeit ansehen würde“, so Hubertus Kunz im Rahmen des Pressegesprächs.

Da die Ortsbürgermeister seit der Flut mit ihren Entscheidungen ihre Kompetenzen deutlich übersteigen, stünden diese quasi mit einem Bein immer im Gefängnis, hieß es. Der Rückhalt für Cornelia Weigand aus den Reihen der Ortsbürgermeister scheint deutlich zu bröckeln. Von fehlender Kommunikation, nicht stattgefundener koordinierender Arbeit und dem Versagen in den Kernkompetenzen der Verbandsgemeinde ist gar die Rede.

In Vertretung für die Ortsgemeinde Mayschoß sprach Hubertus Kunz in dem Zusammenhang von einer „ungenügenden“ Leistung.


Aufbruchsstimmung und ein positiver Blick in die Zukunft


„Alles was positiv gelaufen ist, ist in Eigenregie geleistet worden“, so die einhellige Meinung. Mit Blick auf die Zukunft hat man in den Orten der VG Altenahr noch viel vor. Von dringenden Themen und Projekten, wie einem Hochwasser- sowie Regenschutzkonzept, dem Bau neuer Gemeindehäuser (z.B. in Liers), dem Dorfwärmekonzept in Dernau bis hin zu neuen Konzepten im Bereich Tourismus. Gemeinsam habe man erkannt und sei gewillt die Zukunft zu gestalten, doch für diese riesige und spannende Aufgabe brauche man deutlich mehr Unterstützung. Es gehe darum, nicht nur zerstörte Dinge zu flicken, sondern auch neue Aspekte dabei zu berücksichtigen.

„Die Chancen sind groß, das Ahrtal wieder schöner und besser aufzubauen“, so Rüdiger Fuhrmann. In den kommenden Jahren stünde man vor der Herausforderung, den Wiederaufbau auch mit Mitteln aus anderen Töpfen zu finanzieren. „Ganz alleine werden wir das nicht stemmen!“.

Die Ortsbürgermeister der VG Altenahr haben unabhängig vom Ausgang der Landratswahl im Kreis Ahrweiler große Sorgen, dass die Verbandsgemeinde für mehrere Monate führungslos darstehen könnte. „Stillstand ist in der jetzigen Situation noch mehr Rückschritt“, lautete eine Äußerung.

Festzuhalten ist, dass alle Ortsbürgermeister durch die vergangene Zeit deutlich zusammengeschweißt wurden und mit allen Kräften daran arbeiten die VG Altenahr wieder lebenswert und zukunftsfähig zu machen, bei dem eine funktionierende und leistungsfähige Verwaltung wichtiger denn je ist.CF

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16.12.2021 09:57 Uhr
Gabriele Friedrich

Gestern Abend war Frau Weigand im TV zu sehen bei Lanz im ZDF. Ich konnte nichts finden, wo ich sagen würde- ja ich wähle diese Frau zur Landrätin. Das ist nur eine Momentaufnahme-persönlich kenne ich sie ja nicht. Ich würde mich eher für den Architekten entscheiden-aus dem Gefühl heraus, plädiere aber für ein Team in diesen Positionen und das sie auch verantworlich sind, für das was sie tun.



16.12.2021 09:52 Uhr
Gabriele Friedrich

Hallo Herr Arendt, ich habe nicht wegen der Gehbehinderung mehr Zeit- sondern wegen dem Wetter.Mit einem Rolli kann ich keinen Schirm halten und fliege weg. Zudem die Steine in Mayen, da bleibe ich hängen. Ich habe immer schon viel gelesen.
Z.-Zt. Der Staat hat allein die Rentenkasse um mittlerweile 870 Milliarden Euro geplündert. Jetzt sind auch die Krankenkassen dran – und der Raubzug bei den Sozialkassen geht weiter.
2019 bürdete der Staat der Rentenkasse rund 110 Milliarden Euro an Ausgaben auf, für die er zuständig gewesen wäre. Zum Ausgleich zahlte er aber nur 72 Milliarden Euro an Bundeszuschuss. Das heißt, die Rentenkasse blieb auf einem Defizit von 37,7 Milliarden Euro sitzen – und so geht das Jahr für Jahr weiter. Seit 1957 haben sich die ungedeckten versicherungsfremden Leistungen auf annähernd 870 Milliarden Euro summiert. Das geht aus einer Berechnung des Rentenexperten und Ehrenbeirats der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG), Otto W. Teufel hervor. etc.pp.....: ))



15.12.2021 07:53 Uhr
R. Arendt

10.12.2021 08:05 Uhr, Stern
Diese Hoffnung habe ich auch. Ähnliches gilt auch für den aus dem Kreishaus geführten Wahlkampf für den „Ersten Kreisbeigeordneten Horst Gies MdL“ in den (fast) täglich versendeten Newslettern. Die Omnipräsenz des Bewerbers dort ist schon ärgerlich und peinlich (https://kreis-ahrweiler.de/category/presse/), zumal seine Rolle während der Flutnacht als Stellvertreter des seinerzeit ja abgetauchten Landrates bisher noch nicht beleuchtet wurde. Im Normalfall übernehmen ja Stellvertreter im Verhinderungsfall des Amtsinhabers die Amtsgeschäfte (in diesem Fall die Leitung des Krisenstabes).



15.12.2021 07:31 Uhr
R. Arendt

14.12.2021 10:58 Uhr, Gabriele Friedrich

Hallo Frau Friedrich, wenn Sie wegen Ihrer Gehbehinderung viel Zeit zum lesen haben, sollten Sie sich den verlinkten Artikel (Wikipedia, sicherlich politisch unverdächtig) mal durchlesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pension_(Altersversorgung)
Ihre Kritik am deutschen Beamtentum lasse ich jetzt mal so stehen.



14.12.2021 11:10 Uhr
K. Schmidt

Frau Friedrich, das ist Quatsch. Auch wenn es hier nicht direkt zum Thema passt. Die Pensionen werden nicht aus dem "Rententopf" gezahlt, sondern aus den normalen Haushaltsmitteln. Googlen sie mal "Sozialbericht 2021" oder "Bundeszuschuss Rente", dann sehen sie: Aus den "normalen" Steuermitteln (die übrigens auch von den Beamten erwirtschaftet werden) fließen immer mehr Zuschüsse in den Rententopf hinein, die 75 Mrd. pro Jahr sind schon erreicht, man rechnet damit dass schon in 2025 bis zu 100 Mrd. jährlich zugeschossen werden müssen. Dann wird gut 1/4 des Rententopfes auch durch "normale" Steuergelder finanziert, und nicht nur von den Beitragszahlern.



14.12.2021 11:03 Uhr
Gabriele Friedrich

@Herr Heeb/ Nun malen Sie nicht den Teufel an die Wand. Es sind 4 Kandidaten und der beste oder der am meisten "geförderte" gewinnt. Sicher wird Frau Weigand es schwer haben, wenn sie die Wahl gewinnt. Ginge es nach mir, würde man das ebenso wie in der Politik mittlerweile als "Team" machen- keiner sollte dieses Amt mehr "alleine" inne haben.
Das wird eines Tages auch so kommen. Angst vor Veränderungen sollte niemand haben, die bringt uns die Politik ganz alleine und schleichend unter. Wir müssen es als Bürger nehmen wie es kommt, weil es immer so war---das einzige was sich niemals ändert. Die Zeche für alles zahlt der kleine Mann.



14.12.2021 10:58 Uhr
Gabriele Friedrich

@Herr Arendt/ das liegt am Wetter- weil ich gehbehindert bin, lese und schreibe ich mehr als andere. Das Thema "Beamtenapparat" ( hat nichts mit den Personen zu tun ) und die Pensionen werden von Land und Bund gezahlt, aber Fakt ist, das sich der Bund Milliarden aus dem Rententopf dafür zweckentfremdet. Zurück kommt da nichts mehr. Über die Hälfte schöpft der Bund ab und verteilt ja auch fleissig. Mittlerweile wird eine Rücklage gebildet, aber wer kontrolliert das ? Ansonsten, Polizeibeamte bekommen zu wenig- auch an Besoldung, Abgeordnete oder andere bekommen zu viel. Viele Politiker sagen das selber. Steuern-reichen nirgendwo mehr aus, daher nimmt sich der Bund das Geld dort, wo es praktisch liegt. Es gibt interessante Berichte über die Zweckentfremdung aus dem Rententopf. Beamte müssen sein, wo sie nötig sind, aber man muss nicht junge Grundschullehrer schon lebenslang verbeamten. Richter, Polizisten, Juristen im Amt- das ist doch klar, das wir da Staatsbeamte brauchen.



13.12.2021 18:56 Uhr
R. Arendt

12.2021 16:52 Uhr, Gabriele Friedrich,

Als regelmäßiger Leser der Kommentare fallen mir Ihre reichhaltigen Beiträge natürlich auf.
Ihre Einstellung zum Beamtentum ist sicher diskussionswürdig.
Bei der Finanzierung der Beamtenpensionen sollten Sie sich aber doch noch einmal fachkundigen Rat einholen.
Beamtenpensionen werden in der Tat nicht (!) aus der sozialversicherungspflichtigen Rentenkasse sondern aus Steuermitteln finanziert.



13.12.2021 17:34 Uhr
Mathias Heeb

Gibt es einen geeigneten Kandidaten mit allem was dazu gehört als Landrat/in alles richtig zu machen? Gibt es solche Bürgermeister? Die Kampagne gegen Cornelia Weigand bezeichne ich als Angst vor Veränderungen und dass jemand es anders macht. Wer in dieser Zeit mit dieser Situation den Landratsposten besetzt, der tut sich am wenigsten einen Gefallen. Aber Frau Weigand hat der ganzen Situation ein Gesicht gegeben, und sie wird diese Aufgabe nur dann auch schaffen, wenn sie Mitarbeiter hat, die mit ihr diesen Neuanfang gestalten und mitmachen, aber leider werden die im Kreishaus von Tag zu Tag nervöser. Schaut man sich an, wer im Kreishaus alles sitzt, dort findet man keinen Grünen und auch glaube keinen von anderen Parteien, wenn nur von einer - und dass massenhaft. Zuerst vielen einige Kommunen und jetzt droht das „Machtzentrum“ im Kreis zu fallen, da wird alles versucht, bestimmte Dinge zu verzögern und zu bremsen - fehlt nur noch wie im Mittelalter „schwarzer“ Pech auf den Feind.



13.12.2021 16:52 Uhr
Gabriele Friedrich

@ K.Schmidt/ Schon mitbekommen das Beamte Pension bekommen ? Gut ! Woher bekommen sie die ?
Aus UNSERER Rentenkasse !!!! es gibt keine Beamtenkassen und keine Pensionskassen. Die zahlen ja nichts ein, weil sich keiner an das Thema wagt. Beamte sind jetzt schon unbezahlbar, vor allem weil sie so früh in Pension gehen.
Der kleine Mann zahlt mit seinen Sozialversicherungsbeiträgen den rieisigen, unnötigen Beamtenapparat aus der RENTENkasse !
Die Schweiz hat es besser gemacht- nur die wichtigsten Leute sind Beamte und es klappt wunderbar.
Auch Lehrer müssen keine Beamten sein, die sollen mal schön nach Erfolg bezahlt werden. Die Frage ist auch, für was wir noch Landräte brauchen, die ebenfalls zu fette Pensionen bekommen.
Im Übrigen K.Schmidt können Sie mich direkt ansprechen, sofern Sie das nötige Niveau haben.



13.12.2021 14:49 Uhr
K. Schmidt

Wer schreibt, die Pensionen seien "durch unser Geld aus der Rentenkasse" sicher, der beweist damit erstmal nur seine Ahnungslosigkeit.



11.12.2021 11:06 Uhr
Gabriele Friedrich

Es geht IMMER nur ums GELD- und sonst gar nichts.
Es gibt keine guten Samariter in der Politik, sei sie noch so klein und kleingeistig.
Nichts wird sich für die Menschen ändern, denn Politiker sind "Schieber" und "Schwätzer"- selten hat einer eine Position aufgrund seines Könnens bekommen. :-) weil es so ist.....
Die Pension ist sicher.........durch unser Geld aus der Rentenkasse, oder dachte einer- die zahlen jemals etwas ein ???



10.12.2021 12:13 Uhr
Wolfgang Huste

Die Argumentation der kleinen CDU - Ortsbuergermeister hinkt gewaltig, hat auch ein "Geschmaeckle", wenn sie der Verbandsbuergermeisterin von Altenahr, Frau Weigand, in einer konzertierten Aktion unterstellen, sie fluechte aus ihrem Amt, würde dadurch Verantwortung aufgeben usw.. Ich sehe es anders, Frau Weigand auch, denn als Landraetin hätte sie groesseren politischen Einfluss, demnach auch mehr Gestaltungsmoeglichkeiten im Ahrkreis. Was die CDUler nicht thematisieren: Herr Gies wurde gewählt, um im Landtag die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Landtag zu vertreten. Ein Landespolitiker hat politisch mehr Einfluss bei der Gestaltung des Ahrtals als ein Landrat. Ist das etwa keine Flucht aus seiner Funktion? Oder lockt hier nur die bessere Besoldung? Ein Landrat bekommt ein höheres Monatsgehalt als ein einfacher Landtagsabgeordneter. Wie auch immer: mit einem CDU - Landrat gaebe es nur ein "Weiter so", keinen positiven Wandel zugunsten des Kreises, der hier lebenden Menschen, des Natur- und Umweltschutzes, des Sozialen.



10.12.2021 11:51 Uhr
K. Schmidt

Die SPD- oder Grünen-Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr könnten ja ihre Sicht auf Frau Weigand auch darstellen, oder gibt es solche gar nicht? Wenn man sich anschaut, was in den Orten an der Ahr seit Monaten läuft, und was nicht, kann man solche Texte eigentlich auch ohne jede Parteibrille verfassen. Die eigentlichen Kernaussagen blieben dann auch so bestehen. Frau Weigand scheint nicht nur unter Parteibrillensicht nicht so zu liefern, wie sie selbst gerne von anderen fordert. Das liegt sicher auch an ihren Befugnissen in der kommunalrechtlich verankerten Kleinstaaterei einer Verbandsgemeindestruktur, aber ganz aus der Verantwortung für die Rückstände kann man sie nicht freisprechen. Und das prädestiniert sie in meinen Augen dann auch nicht zur Führungsrolle einer Landrätin. Dafür müsste sie viel mehr liefern, den Ortsgemeinden viel mehr abnehmen und helfen. Mal abwarten, anderthalb Monate sinds ja noch bis zur Wahl.



10.12.2021 08:16 Uhr
Heinz Bossert

Cornelia Weigand hat in den letzten Monaten bewiesen, dass sie den Menschen in ihrer Gemeinde nach der Flutkatastrophe eine Zukunft ermöglichen kann. Sie besitzt die notwendigen Kompetenzen, als Landrätin den Neuaufbau des ganzen Kreises Ahrweiler zu leiten und Dir Missstände, die ihr unfähiger Vorgänger hinterlassen hat zu heilen. Außerdem verheisst eine Frau in dieser Rolle dem Kreis einen vielversprechenden Neuanfang! All die Männer, die jetzt gegen sie sprechen, fürchten nur um ihren eigenen Einfluss.



10.12.2021 08:05 Uhr
Stern

Die Bürger*innen werden merken, was mit diesem "neutralen" Pressartikel beabsichtigt wird ...



09.12.2021 18:59 Uhr
Friedrich Luft

Leider wurde vergessen zu erwähnen, dass die meisten "zusammengeschweißten Ortsbürgermeister" seit Jahren mit allen Kräften Parteimitglieder von Horst Gies sind.



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aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
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