Das geplante unterirdische Regenrückhaltebecken sorgt für Diskussion
Gesicherte Busverbindung in Oberbieber gefordert
Oberbieber. Am Hermesplatz in Oberbieber soll ein unterirdisches Regenrückhaltebecken entstehen, das derzeit für einige Diskussionen sorgt. Die finale Planung ist noch nicht veröffentlicht, klar ist aber auf jeden Fall, dass die Bushaltestelle Hermesplatz unweigerlich für die Bauzeit von etwa einem halben Jahr nicht vom Linienbus angefahren werden kann.
Ebenso, aufgrund fehlender Wendemöglichkeiten, ergeht es voraussichtlich der Haltestelle an der Kirche. Von Seiten des Busunternehmens heißt es „Eine Linienführung über Oberbieber hinaus über die B 256 ist bereits aus umlauftechnischen Gründen nicht möglich, da der Fahrplan sehr eng getaktet ist und damit im gesamten Linienverlauf nicht mehr eingehalten werden könnte.“
„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Hälfte der Einwohner von Oberbieber für ein halbes Jahr vom öffentlichen Nahverkehr ausgeschlossen werden. Es ist vielleicht noch für die Schulkinder und Jugendlichen machbar mehr als 1km mit starker Steigung zu Fuß zu überwinden, jedoch für viele Besucherinnen und Besucher des Seniorenheims, generell für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen schlicht nicht machbar“, betont Ortsvorsteherin Maren Dümmler. Sie hat auch bereits den städtischen Beigeordneten Seemann in der Angelegenheit angeschrieben. „Es muss auch an die Berufstätigen gedacht werden, die auf den Bus angewiesen sind. Bei einem Fußweg durchs halbe Dorf geht diesen wertvolle Zeit verloren und erschwert auch deren Leben deutlich“, ergänzt Ortsvereinsvorsitzende Lana Horstmann, MdL. Schon 2021 war Oberbieber aufgrund der Sanierung der Brücke über den Aubach halbseitig vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten. Die Stadt hat damals für einen Pendelverkehr / Pendelersatz gesorgt. „Wir fordern so eine Lösung auch für die bevorstehenden Bauarbeiten am Hermesplatz einzurichten,“ so Maren Dümmler und Lana Horstmann weiter.
Die SPD-Stadtratsfraktion schließt sich den Oberbieberer Sozialdemokraten an. Es ist klar, dass gebaut werden muss, aber dann brauchen wir bürgernahe und passende Lösungen sowie die frühzeitige Information darüber. Wenn es Möglichkeiten gibt, müssen diese genutzt werden, erklärte Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz abschließend zum Thema.
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