SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
Initiative für mehr öffentliche Toiletten findet Mehrheit im Stadtrat
Koblenz. Fragt man die Koblenzer Bevölkerung, was sie an ihrer Stadt störe, so lautet die Antwort häufig: Der Mangel an öffentlich zugänglichen Toilettenanlagen. Einen neuen Ansatz zur Verbesserung dieser Problematik lieferten nun die Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Koblenzer Stadtrat.
„Aufgrund der angespannten Haushaltslage und den hohen Kosten der Errichtung einer Toilettenanlage ist der städtische Ausbau ins Stocken geraten“, begründet Marion Lipinski-Naumann, Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Daher wollen wir nun auch andere Wege gehen und privaten Investoren die Chance geben, Toilettenanlagen in Koblenz zu errichten und betreiben. Wir wollten jedes Jahr in Koblenz eine weitere Toilettenanlage bauen. Die sich bereits im Antragsverfahren befindliche Toilettenanlage am Schloss kann realisiert werden, aber die Absicht, als nächstes eine Anlage in Ehrenbreitstein und dann in Lützel zu bauen war auf Grund der Haushaltslage nicht möglich.“
Der Antrag sieht stattdessen vor, die Stadtverwaltung zu beauftragen, geeignete Flächen für Toilettenanlagen auszuweisen und diese dann zur Bebauung durch Investoren auszuschreiben. Damit könne das Problem der fehlenden Toiletten endlich effektiv und kostengünstig angegangen werden.
In der vergangenen Sitzung des Koblenzer Stadtrates wurde der Antrag behandelt und von beinahe allen Fraktionen für positiv befunden. Bei lediglich sechs Nein-Stimmen wurde der Antrag beschlossen.
Lipinski-Naumann zeigt sich erfreut: „Die Thematik liegt mir, wie auch vielen anderen Koblenzerinnen und Koblenzern, schon lange am Herzen. Daher freue ich mich, dass dem Antrag zugestimmt wurde und wir hoffentlich zeitnah eine positive Entwicklung sehen werden.“
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
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