Politik | 24.11.2018, 13:24 Uhr

Besuch an der Berufsbildenden Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Konzepte für die digitale Zukunft

CDU-Politiker informierten sich im Hinblick auf die „Lernfabrik 4.0“

Die Christdemokraten ließen sich von Vertretern der Schule das Konzept #BBSAW4.0 erläutern (von rechts): Horst Gies, Dr. Jürgen Pföhler, Guido Ernst, Gundi Kontakis und Karl-Heinz Sundheimer. privat
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Horst Gies besuchten mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler und dem Vorsitzenden der CDU Kreistagsfraktion Karl-Heinz Sundheimer die Berufsbildende Schule (BBS) in Bad Neuenahr-Ahrweiler, um mit der Schulleitung und im Bereich „Digitale Lernzentren“ besonders engagierten Lehrkräften dieses Thema zu diskutieren und sich ein Konzept der Schule vorstellen zu lassen.

Im Landtag Rheinland-Pfalz hatte die CDU das Thema schon auf die Tagesordnung gebracht, und eine Gruppe von Abgeordneten, zu der auch der Vorsitzende des Bildungsausschusses Guido Ernst gehörte, hatte zwei Berufsbildende Schulen Karlsruhe besucht, die im Projekt Lernfabrik 4.0 arbeiten. In Baden Württemberg gibt es bereits dreizehn Projekte dieser Art, die von der dortigen Landesregierung unterstützt werden.

Guido Ernst hatte auch angeregt, dass man überlegen solle, ob solch ein Projekt auch im nördlichen Rheinland-Pfalz, zum Beispiel im Kreis Ahrweiler, an einer BBS möglich sei.

Beeindruckt waren nun sowohl der Landrat als auch die CDU-Vertreter, dass die Schule die Idee aufgegriffen und bereits ein Konzept entwickelt hat. Sie möchte unter dem Begriff #BBSAW4.0 als Zukunftsprojekt die Digitalisierung im nördlichen Rheinland-Pfalz vorantreiben. Hierzu ist angedacht, dass das Zukunftsprojekt #BBSAW4.0 der Schulentwicklung der BBS angegliedert wird und neuartige Unterrichtsmethoden und Konzepte klassenübergreifend ihre Anwendung finden. Die Schüler agieren praxisnah in vernetzten Arbeitsteams mit Hilfe von modernen Kommunikationsmethoden und Anwendungsverfahren. Schulorganisatorisch werden technische und kaufmännische sowie Bildungsgänge aus dem IT-Bereich in das Schulprojekt erfolgreich eingebunden. Zentrales Element, in Anlehnung an die freie Wirtschaft, ist die Entwicklung und Fertigung eines innovativen Alltagsgegenstands. Dieser soll durch modernste Fertigungstechnologien wie dem 3D-Druck, CNC-Bearbeitungszentren, aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt werden. Wünschenswert ist dabei der gesteuerte Einsatz von Apps und anderweitigen digitalen Instrumenten. Ein weiterer Eckpfeiler einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung dieses Schulprojekts ist die Einbindung von externen Kooperationspartnern, die die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung der Maßnahmen durch ihr Know-how kompetent unterstützen. Es ist ein Grundanliegen der Berufsbildenden Schule, die Planungen und Umsetzungen zum Ausbau der Digitalisierung an der Berufsbildenden Schule im Dialog und Konsens mit allen Beteiligten am Schulentwicklungsprozess zu führen.

Schulleiterin Gundi Kontakis und die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Carolin Schmitz, Philipp Hamstengel und Holger Waldecker erläuterten den Besuchern das Konzept der Schule. Diese zeigten sich sehr beeindruckt und versprachen, die Schule in ihren weiteren Bemühungen zu unterstützen. Landrat Pföhler riet der Schulleitung, einen Antrag auf Förderung bei der Landesregierung zu stellen. Dies habe zum Beispiel auch die BBS in Germersheim getan.

Die Abgeordneten Guido Ernst und Horst Gies sicherten ihre Unterstützung im Landtag und Guido Ernst darüber hinaus im Bildungsausschuss zu. Karl-Heinz Sundheimer will als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion das Vorhaben im Kreistag unterstützen und hierzu Gespräche mit den Vorsitzenden der anderen Kreistagsfraktionen führen.

Pressemitteilung des

CDU-Kreisverbands Ahrweiler

Die Christdemokraten ließen sich von Vertretern der Schule das Konzept #BBSAW4.0 erläutern (von rechts): Horst Gies, Dr. Jürgen Pföhler, Guido Ernst, Gundi Kontakis und Karl-Heinz Sundheimer. Foto: privat

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