Politik | 19.05.2018

CDU Grafschaft will Feuerwehr für die Zukunft rüsten

Neue Drehleiter soll Einsatz- und Rettungsmöglichkeiten verbessern

Vertreter der CDU-Grafschaft informierten sich bei Gemeindewehrleiter Achim Klein über die Notwendigkeit der Anschaffung eines neuen Hubrettungsfahrzeug für die Grafschafter Feuerwehr (v. l.): Klaus Huse, Johannes Jung, Achim Klein, Günther Armbruster, Michael Schneider.  privat

Grafschaft. Die CDU Grafschaft spricht sich für den Kauf einer neuen und modernen Drehleiter aus. Das sogenannte Hubrettungsfahrzeug (HRF 23) soll die in die Jahre gekommene und wartungsanfällige alte Drehleiter ersetzen, die bei der Löschgruppe Ringen stationiert ist. Die CDU-Fraktion informierte sich jetzt vor Ort über den Zustand und die Anforderungen an eine Feuerwehr-Drehleiter. Der Grafschafter Wehrleiter Achim Klein erläuterte die aktuelle Situation der Freiwilligen Feuerwehr in Bezug auf die Einsatzbereitschaft der Drehleiter. „Für uns hat höchste Priorität, dass die Feuerwehr gut und sicher ausgerüstet ist. Mit der alten Drehleiter sind aktuell Personenrettungen nur eingeschränkt zugelassen. Wir sind hier im Notfall auf die Hilfe der Nachbarfeuerwehren angewiesen“, erklärt der CDU-Vorsitzende Michael Schneider.

„Die alte Drehleiter zu reparieren halten wir für unwirtschaftlich, daher befürworten wir den Kauf eines neuen Fahrzeugs. Die Möglichkeiten, die dieses Fahrzeug besitzt, gehen weit über die bisherigen hinaus“, ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Huse. „Die neue Drehleiter wäre durch einen geringeren Arbeitsradius auch besonders in schmalen Straßen und Engpässen, wie wir sie in der Grafschaft an einigen Stellen haben, voll einsatzfähig. Außerdem wäre der Tragekorb in der Lage, schwergewichtige Personen, bettlägerige Patienten und Rollstuhlfahrer aus Obergeschossen zu retten“, so Huse weiter.

Besonders interessant mit Blick auf den Hochwasserschutz ist die Hebefunktion eines solchen Fahrzeugs. „Eine neue Leiter wäre in der Lage, größere Lasten an schwer zugänglichen Stellen zu heben. Solche Situationen haben wir beispielsweise beim letzten Starkregenereignis 2016 in Nierendorf erlebt“, ergänzt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Marcel Werner. Nicht nur mit Blick auf den Hochwasserschutz und die beiden Gewerbegebiete in Gelsdorf und Ringen sieht die CDU Grafschaft daher Handlungsbedarf bei der Ausrüstung und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr. Die Anschaffung eines Hubrettungsfahrzeugs soll, neben dem Feuerwehrgebäudekonzept, in das Feuerwehrgesamtkonzept eingebunden werden. „Für die ehrenamtlichen Frauen und Männer in unserer Feuerwehr benötigen wir zeitgemäße und zukunftsweisende Ausrüstung. Wir wollen als Gemeinde Grafschaft hier eine Vorreiterrolle im Kreis Ahrweiler einnehmen“, bekräftigt der CDU-Vorsitzende Michael Schneider abschließend.

Pressemitteilung des

CDU-Ortsverbands Grafschaft

Vertreter der CDU-Grafschaft informierten sich bei Gemeindewehrleiter Achim Klein über die Notwendigkeit der Anschaffung eines neuen Hubrettungsfahrzeug für die Grafschafter Feuerwehr (v. l.): Klaus Huse, Johannes Jung, Achim Klein, Günther Armbruster, Michael Schneider. Foto: privat

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