Ortsbeirat Bad Neuenahr lässt sich informieren
Neue Landgrafenbrücke wird nicht mehr so aussehen wie vor der Flut
Bad Neuenahr. Über das künftige Aussehen der Brücken über die Ahr ist bislang nur wenig bekannt, doch der Ortsbeirat von Bad Neuenahr ließ sich in seiner jüngsten Sitzung von der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft mit den ersten Informationen n versorgen. Peter Wild berichtete über die derzeit laufenden Planungsphase und sprach von gemeinsamen Grundlagen für alle Neuplanungen von Brücken. So solle diese deutlich länger werden als es ihre bei der Flut zerstörten Vorgänger gewesen waren. Schließlich habe sich das Bett des Flusses während der Flut verbreitert, was sich positiv auf die Hochwassergefahr auswirke und deshalb und auch so erhalten bleiben soll. Allerdings seien dabei neue wasserrechtliche Auflagen zu berücksichtigen, die für eine Genehmigung erforderlich seien.
So habe sich die Menge an Wasser, die für ein 100-jährigen Starkregenereignis erwartet wird, gegenüber früheren Berechnungen fast verdoppelt. Das zusätzliche Wasser könne auch durch eine Verbreiterung des Flussbetts nicht aufgefangen werden, so Wild, weshalb die neuen Brücken nach Möglichkeit einen Zwischenraum zwischen Wasserhöhe und Unterkante der Brücke von mindestens einem Meter haben sollen.
Größere Brückenlänge ist ein Problem
Vergeben sei bereits der Planungsauftrag für eine neue Landgrafenbrücke an ein Ingenieurbüro in Hannover, welches den Höhenverlauf der Brückenachse zwischen der Brückenmitte und den Brückenenden auf vier Prozent verändern möchte, bei der alten Landgrafenbrücke waren es lediglich 0,5 Prozent. Als Problem stelle sich jedoch die geplante neue Brückenlänge dar, denn sie habe zur Folge, dass die Einfahrt zur Lindenstraße mit einem größeren Quergefälle hin zur Klinik Kurköln gebaut werden müsse. Immerhin bleibe die Einfahrt in das Parkhaus in der Felix-Rütten-Straße problemlos möglich. Dennoch müsse die künftige Verkehrsplanung in der Landgrafenstraße für alle Nutzer vom Grundsatz her geklärt werden. Dafür untersuche das Ingenieurbüro momentan drei Varianten: eine Spannbogenbrücke mit drei Feldern, eine Stahlverbundbrücke mit ebenfalls drei Feldern sowie eine Stabbogenbrücke mit nur einem Feld entsprechend der bisherigen Brücke. Die drei Brückenvarianten sind allesamt fast 50 Meter lang und damit knapp 18 Meter länger als die ursprüngliche Brücke. Darüber hinaus sollen sie 45 Zentimeter höher werden. Allerdings seien die Vorplanungen noch nicht abgeschlossen. JOST
Weitere Themen
Artikel melden
Biotonne im Sommer pflegen
Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden
Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.
Weiterlesen
B 42 halbseitig gesperrt: Ampelanlage regelt Verkehr
Ab 18.06.: Hangsicherungsarbeiten zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein
Rheinbrohl/Niederhammerstein. Zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein sind an der B 42 nach einem Steinschlag dringend Hangsicherungsarbeiten notwendig. Diese Maßnahmen führen zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße vom 18. bis 20. Juni 2026. Der Verkehr wird in diesem Bereich mithilfe einer Ampelanlage geregelt, um den reibungslosen Ablauf trotz der Einschränkungen zu gewährleisten.
Weiterlesen
„Andernach schmeckt!“: Vom 3. bis 5. Juli verwandelt sich die Bäckerjungenstadt in eine Genussmeile
Verkaufsoffener Sonntag trifft auf kulinarisches Sommerfest
Andernach. Die Stadt Andernach lädt vom 3. bis zum 5. Juli 2026 zu „Andernach schmeckt! - das kulinarische Sommerfest der ´Essbaren Stadt´!“ ein.
Weiterlesen