Petra Schneider, CDU
Thema Digitalisierung: Wie kann die Digitalisierung endlich gelingen und das möglichst schnell?
Noch vor kurzem hat Ministerpräsidentin Dreyer gesagt, dass die Digitalisierung in RLP gut voranschreitet. Wer aber in Weibern, Bandorf oder Bad Bodendorf versucht im Homeoffice zu arbeiten, kann da nur müde lächeln. Ständige Verbindungsabbrüche kosten Nerven. Deshalb benötigen wir am Rhein und im Brohltal schnelles, stabiles Internet mit einer vernünftigen Bandbreite für jedes Haus.
An den Schulen fehlen Endgeräte für Schüler und Lehrer. Erst Corona machte uns klar, dass Tablets und Laptops schon längst hätten angeschafft werden müssen. Wir waren schlecht vorbereitet und hinken nun hinterher. Der DigitalPakt ist wichtig, aber auch hier läuft es schleppend. Da muss mehr Druck gemacht werden. Gut gearbeitet hat der Kreis Ahrweiler. Er hat bei der kurzfristigen Digitalisierung in den Schulen super reagiert. Ich möchte mich in Mainz dafür einsetzen, dass alle Schulen im Land fit für die Zukunft gemacht werden. Kleine Projekte in Eigeninitiative wie die Digitalisierung in der Grundschule in Wassenach haben Symbolcharakter für die ganze Region und müssen gefördert werden, wo es nur geht.
Thema Infrastruktur: Die Straßen (und Brücken) im Land sind in einem schlechten Zustand. Wie kann die Infrastruktur verbessert werden?
Die Landesstraßen sind nicht nur kaputt, sondern auch gefährlich. Gerade in unserer Region existieren mit der L88, der L87 und der Barbarossastraße in Sinzig richtige Schlaglochpisten. Das fördert die Unfallgefahr. Über die Jahre wurde der Zustand der Landesstraßen immer schlechter, ohne dass nachgebessert wurde. Das Geld zur Sanierung ist da, die Kapazitäten sind da und trotzdem schiebt die Landesregierung einen massiven Investitionsstau von über einer Milliarde Euro vor sich her. Es sind keine Verbesserungen spürbar oder sichtbar. Die Orte am Rhein und in der Verbandsgemeinde Brohltal müssen ihren Teil des Budgets abgekommen. Unsere Straßen sind die Lebensadern für die Wirtschaft vor Ort und einen funktionierenden Busverkehr. Neben den Straßen sind auch die Fahrradwege ein vernachlässigtes Stiefkind im Land: Nur in Thüringen gibt es noch weniger Fahrradwege. Hier muss sich etwas tun. Es müssen neue Impulse gesetzt werden, auch im Sinne eines zukunftsorientierten Klimaschutzkonzeptes und einem nachhaltigen Tourismus. Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Bürger. Thema Medizinische Versorgung: Wie kann die medizinische Versorgung
auch zukünftig sichergestellt werden?
Wir können froh sein, mit dem Remagener Krankenhaus Maria Stern im Verbund mit dem Krankenhaus in Linz, gute medizinische Versorgung in der Region bereitstellen zu können. Durch den demographischen Wandel steigen aber die Herausforderungen. Um diese zu stemmen, brauchen wir wieder mehr hochqualifizierte Mediziner und niedergelassene Hausärzte, besonders in den Dörfern. Die eigene Praxis muss für Mediziner wieder attraktiv werden. Nur so kann eine vertrauensvolle ärztliche Behandlung garantiert werden. Auch digitale Lösungen wie Telemedizin kann helfen. Dazu braucht es aber die nötige Bandbreite. Ein herzliches „Danke“ für die Pflegekräfte ist zwar nett, hilft aber nicht weiter. Das Pflegepersonal muss vernünftig bezahlt werden ohne endlose Überstunden zu schieben. Die „Blaulichtfamilie“ (DRK, Feuerwehr, THW, Polizei) hilft in Notfällen. Hier braucht es nicht nur mehr Wertschätzung, sondern auch moderne Ausrüstung. So wird die Blaulichtfamilie attraktiv für den Nachwuchs. Der Beruf des Helfers muss sich wieder lohnen.
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- illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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