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Kandidaten für die Kreistagswahl vorgeschlagen – Im Gespräch mit dem Bürger

Sozialdemokraten stellen sich auf

09.11.2018 - 16:51

VG Mittelahr. Mit erfahrenen und kompetenten Bewerbern für den Kreistag tritt die SPD in der Verbandsgemeinde an. An der Spitze der Liste steht Sigrid Dehmelt (Kalenborn). Ihr folgen auf den Plätzen zwei bis acht Andreas Hermens (Altenahr), Markus Dievenich (Rech), Ulrike Walden (Altenahr), Michael Köhler (Dernau), Wilfried Schmitz (Ahrbrück), Nicole Lüdiger (Kalenborn) und Frank Müller (Altenahr). Das teilt der SPD-Ortsverein Mittelahr mit. Endgültig festgelegt werde die Liste für die Wahl am 26. Mai 2019 allerdings bei der Kreiskonferenz (16. November). Alle Kandidaten und Kandidaten sind entschlossen, sich nachdrücklich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.

Die SPD aus Altenahr ist derzeit nicht im Kreistag vertreten. Das können die Wählerinnen und Wähler allerdings ändern, indem sie „kumulieren“. Jeder darf insgesamt so viele Stimmen an Kandidaten vergeben wie der Kreistag Sitze hat, also 46 - auf keinen Fall jedoch mehr; dann ist der Stimmzettel ungültig. Der Wähler kann bis zu drei Kreuzchen hinter einem Namen machen. Falls er auf der Personen-Liste aber zum Beispiel nur 20 Kreuzchen setzen will, kann er zusätzlich die Liste (einer Partei) markieren. Dann würden die 26 übrigen Stimmen an die Plätze eins bis 26 der Bewerber dieser Partei gehen. Der Wähler hat also die Möglichkeit, ganz gezielt Kandidaten seines Vertrauens zu unterstützen.

Zurzeit tauschen sich die Sozialdemokraten im Kreis Ahrweiler intensiv mit den Bürgern aus. Sie wollen ganz genau wissen, welche Sorgen die Menschen haben und welche Veränderungen sie wünschen. Dabei setzt die SPD auf eine besondere Art des Workshops, das World Café. Die Gäste teilen sich in kleine Gruppen auf. Deren Zusammensetzung ändert sich von Runde zu Runde. Jeder kann und soll sich einbringen, seine Themen benennen, Verbesserungen vorschlagen und mit den anderen zusammen Lösungen entwickeln. Das, so zeigte es sich beim ersten World Café in Remagen, fördert eine lebhafte und konzentrierte Diskussion. Das Themenspektrum war weit gespannt: Vom Lärmschutz bis zur Gesundheitsversorgung und dem Wunsch nach einer besseren Nachmittagsbetreuung in Schulen. Dem ersten World-Café in Remagens Kulturwerkstatt folgen zwei weitere: Freitag, 30. November, 18 Uhr, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Hotel Krupp, Poststraße 4, und Freitag, 18. Januar, 18 Uhr, in Niederzissen, Bausenberghalle, Horststraße 5.

Dass die Sozialdemokraten entschlossen sind, im Interesse der Bürger neue Wege zu gehen, beweisen sie auch, indem sie gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen die Wahl der parteilosen und damit unabhängigen Diplom-Biologin Cornelia Weigand zur Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr unterstützen. Cornelia Weigand (47) lebt seit Jahren mit ihrem Mann, dem Arzt Reinhard Näkel, in Altenahr. Sie hat in Unternehmen und Behörden bewiesen, dass sie sich für die Rechte der Mitarbeiter einsetzt, sie motivieren und führen kann. Sie will – mit allen, die dazu bereit sind – Visionen für die Zukunft der Verbandsgemeinde entwickeln, aber auch ganz pragmatisch hier und jetzt umsetzen, was möglich ist.

Weigand hat schon viele Gespräche unter anderem mit den Ortsbürgermeistern geführt. „Die Orte sind sehr unterschiedlich und eigenständig“, sagt sie. „Viele Themen müssen wir aber gemeinsam über Partei- und Ortsgrenzen hinaus angehen.“ Der wachsenden Zahl der älteren Menschen müsse das Leben erleichtert werden; gleichzeitig sei alles dafür zu tun, dass mehr junge Leute auch aus den Ballungszentren sich in der Verbandsgemeinde niederlassen, Arbeit finden und hier auf Dauer gerne leben. Kinder sollen beste Bildungsangebote vorfinden, aber auch attraktive Möglichkeiten haben, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen. Ganz wichtig ist es ihr auch, die Infrastruktur (Geschäfte, Dienstleistungen, Treffpunkte) in den Dörfern zu stärken. In den kommenden Wochen wird Weigand gezielt Kontakt mit den Bürgern aufnehmen, um von ihnen selbst zu erfahren, was sie umtreibt.Pressemitteilung

SPD-Ortsverein Mittelahr

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Kommentare
Anonym:
Vielleicht könnte auch mal jemand die Bauarbeiten in der Römerstraße hinterleuchten. Den großen Teil zahlen Anwohner und anliegende Firmen obwohl das die Hauptzufahrtsstraße zum Sportplatz ist, auch von den Baufirmen des neuen anliegenden Wohngebietes wurde die Straße bevorzugt genutzt und geschädigt. Große Bäume die vor vielen Jahren genauso wie Straßenbeleuchtung illegal gesetzt wurden werden zwar durch die Bauarbeiten beschädigt und stellen eine große Gefahr dar werden aber nicht beseitigt weil niemand die Kosten dafür tragen möchte. Dies wurde aber den Anwohnern zugesagt, wurden die Anwohner vorsätzlich angelogen bzgl. der Grundstücksgrene um das vorhaben durchzubekommen und im nachhinein hinter den Rücken der betroffenen zu ändern?
H. Schmidt:
Warum unsere Landesregierung das nicht aufgreift, liegt auf der Hand: Ein entsprechender Entschließungsantrag kam dummerweise von der falschen Partei (CDU, Landtagsdrucksache 17/7994), und ein entsprechender Gesetzesentwurf sogar von der ganz falschen (AfD, Drucksache 17/7619). Würde es in der Landespolitik um sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema gehen, und weniger darum wer im Sandkasten wessen Schäufelchen geklaut hat, müsste man wie die SPD im Nachbarland agieren, aber... Das ist im Übrigen kein auf die SPD oder die Landesebene beschränktes Phänomen, auch bei den anderen Parteien gibt es eine nahezu beliebige Austauschbarkeit einzelner Positionen und Argumentationen zu Sachthemen, je nachdem ob man gerade Regierung oder Opposition ist, und wer gerade mit einer Initiative ums Eck kommt. Und das ist einer der Hauptgründe für die weiter steigende Politikverdossenheit, die Wahlbeteiligungen, und v.a. auch die Wahlergebnisse sogenannter Alternativen.
H. Schmidt:
Das ist mal eine lustige Pressemeldung, fast schon mit Trump-Twitter-Ähnlichkeit. Wieso? Nun: Die Gemeinde veröffentlicht anscheinend neuerdings auf ihrer Homepage die kompletten Sitzungsunterlagen, und im "Sozial-, Kultur-, Sport- und Demografieausschuss" im Januar steht dieser Punkt tatsächlich auf der Agenda. Dort ist als Dokument auch ein Leistungsverzeichnis zu finden, wie die Verpflegung der Grundschule Ringen seit einigen Jahren aussieht. Und dort wird genau aufgelistet, was an 20 Verpflegungstagen wie oft serviert werden darf (Punkt 4.4). Von "Nudel-Soße-Ketchup-Mix" kann man da überhaupt nichts erkennen. Mind. 8x frische Kartoffeln, maximal 4x Hackfleisch, usw. alles genau dort vorgegeben. Ich würde die CDU ungern wegen Fotos mit Hühnern auf dem Arm wählen, lieber wegen einer Politik, die sich an Tatsachen orientiert, und etwas weniger am Wahlkampf und den unbedingt auszugebenden Haribo-Einnahmen. Unsere Kinder essen jetzt schon gut, zum aktuellen Preis.

Erfolgreicher Start ins Wahljahr

Helmut Gelhardt:
Das war eine sehr gute Veranstaltung. Der Redner Detlef Placzek, der schon 2018 in Bendorf beim DGB anlässlich der der '1. Mai-Feier' inhaltlich sehr gut gesprochen hat, ist der Politiker-Typus: sachorientiert, hartnäckiger Zielverfolger, sozial hochkompetent und hochengagiert. Politische Schaumschläge- reien sind von ihm nicht zu erwarten. Das ist wohltuend. Seine Stärke ist das politische Argument. Die Rheinland-pfälzische SPD hat hier einen ausgezeichneten Mann. Er benennt auch klar Fehler der SPD im Bund! Aber er belässt es nicht bei der politischen Rückschau, sondern benennt sachkundig die vielfältigen politischen Erfolge der SPD in Rheinland-Pfalz von 1991 bis heute. Manchmal wird der eine oder die andere beim Genossen Placzek den "politischen Säbel" vermissen. Gleichwohl: Ein MEHR von diesem Typ Politiker ist immer gut! Die Engerser SPD macht ihr Ding. Weiter so! "Nah bei de Leut" ist keine Nostalgie, sondern absolute Pflicht! Ein Kritikpunkt: Der Gitarrenvirtuose kam zu kurz!
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