Ehemaliges „Rasselstein-Gelände“ in Neuwied
„Stadt kann stolz auf ihre Industriegschichte sein“
SDP-Politiker schlagen Nutzung für Wohnen und Industrie vor
Neuwied. „Neuwied kann stolz auf seine Industriegeschichte sein und auf die Leistungen der in den zahlreichen Industriebetrieben über Generationen beschäftigte Arbeiterschaft.“ Mit diesen Worten widerspricht der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz den Aussagen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn, Neuwied sei immer eine „hässliche Stadt gewesen, mit Betrieben, die keiner will“.
Mit dem Bau der ersten Eisenbahnschienen auf dem heutigen Werksgelände Rasselstein habe eine lange und erfolgreiche Industrialisierung begonnen. Dieser wie auch andere Betriebe hätten über Generationen viele Arbeitsplätze geschaffen, die Einwohnerzahl erhöht und vielen Menschen Einkommen beschert. Die stellvertretende SPD-Stadtverbandsvorsitzende und Gewerkschafterin Lana Horstmann ergänzte: „Industrie war und ist in Neuwied ein wichtiger Wirtschaftszweig, der vielen Menschen über Generationen hinweg einen Arbeitsplatz geboten hat. Gerade tarifgebundene Unternehmen bieten eine faire Entlohnung. Tradition bedeutet nicht gleichzeitig schmutzig und alt. Die ansässige Industrie entwickelt sich stetig weiter und investiert viel in Fortschritt und Umweltstandards. Industrie und Natur müssen jedoch im Einklang stehen, gerade in der Nähe von Wohngebieten.“
Beide SPD Politiker pflichten der Aussage des Oberbürgermeisterkandidaten Michael Mang bei, dass ein Teil der großen Fläche des „Rasselstein-Geländes“ für Wohnen vorzusehen sein soll und der bisher industriell genutzte Teil auch weiterhin als Industriefläche anzustreben ist. Gegebenenfalls soll hier auch ein Technologiezentrum angesiedelt werden.
Bei allen Planungen ist die Nähe zu den Wohngebieten in Irlich und Heddesdorf zu berücksichtigen. Auch haben viele Bürger im Zuge der Planungen zu einer möglichen Landesgartenschau gemeinsam mit der Politik feststellen können, welch ein landschaftliches Kleinod sich hier mit den großen Bereichen unmittelbar an der Wied befindet. Dieses sollte man nicht industriell nutzen, so die SPD-Politiker weiter. „Für weitere großflächige Industrieansiedlungen sind Flächen im Distelfeld vorgesehen. Hier muss die Verwaltung das Verfahren nun endlich beschleunigen. Wäre das bereits geschehen, wäre sicherlich die laufende Diskussion gar nicht erst aufgekommen“, so Sven Lefkowitz abschließend. Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Neuwied
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:
Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.
Weiterlesen
Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:
Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal
Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.
Weiterlesen
Die Übertragung erfolgt über Insekten - verstorbenes Pferd war infiziert
Shamonda-Virus breitet sich in Deutschland aus: Kreis Mayen-Koblenz betroffen
Kreis MYK. Das Shamonda-Virus (SHAV) hat sich in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgebreitet und wurde auch im Landkreis Mayen-Koblenz bei Rindern nachgewiesen. Neben Rindern sind auch andere Tierarten wie Pferde, Schafe, Ziegen und Kameliden, darunter Lamas und Alpakas, empfänglich für das Virus, das durch Insekten übertragen wird. Aufgrund der aktuellen Situation informiert das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Tierhalter und rät zu Schutzmaßnahmen.
Weiterlesen