Besuch bei Merhaba Koblenz e.V.
Wefelscheid beeindruckt von integrativer Leistung des Vereins - Verein habe noch viel Potenzial, brauche aber entsprechende Förderung
Koblenz. Im Rahmen seiner Vereinsgespräche besuchte Stephan Wefelscheid, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Stadtratsfraktion Freie Wähler in Koblenz, den Verein „Merhaba - Verein zur Förderung deutsch-türkischer Begegnung e.V.“ , kurz Merhaba Koblenz e.V. „Merhaba“ ist türkisch und bedeutet übersetzt so viel wie „Hallo“ oder „Guten Tag“.
In den Vereinsräumlichkeiten im vierten Stock der Willi-Graf-Schule in Neuendorf wurde Wefelscheid vom Vorstand des Vereins mit traditionellem Gebäck und schwarzem Tee freundlich empfangen. Der Verein setzt sich seit seiner Gründung 1982 für die Förderung der deutsch-türkischen Begegnung und des interkulturellen Dialoges ein, zeichnet sich aber auch durch ein breites Angebot von Hausaufgabenbetreuung über Deutsch-Kurse bis hin zu Integrationshilfen und Ferienprogrammen aus.
„Wir sehen uns als Bindeglied zwischen der Gesellschaft und gerade den türkischstämmigen Menschen, die sich sonst aufgrund von Sprachbarrieren und Schwierigkeiten bei der Teilhabe am öffentlichen Leben ausgegrenzt fühlen und daher unter sich bleiben“, so Petek Görgün, Vorsitzende von Merhaba.
„Vor allem bei Kindern und Jugendliche, denen die Eltern zuhause nicht bei Hausaufgaben oder anderen Anliegen helfen können, können wir wirksam unterstützen und Teilhabe ermöglichen.“
Als Vertreter der Türkischen Gemeinde Rheinland-Pfalz e.V. waren zudem auch der Vorsitzende Ahmet Günes und Yüksel Turfan dabei.
„Mich hat sehr beeindruckt, was für ein breites Programm Merhaba anbietet und wie viel dieser Verein für die Integration gerade junger Menschen mit Migrationshintergrund leistet“, so Wefelscheid nach dem Besuch. „Und hier sehe ich noch viel Potenzial, um jungen Menschen den Weg in eine gute Zukunft, gerade hinsichtlich Ausbildung und Studium, zu ermöglichen.
Allerdings halte ich es für notwendig, dass die Stadt hier auch in entsprechendem Maße fördert. Daher haben wir die Stadt angefragt, welche Förderungen für die integrative Arbeit und die Hausaufgabenbetreuung möglich sind. Und auch in der Ferienbetreuung für Grundschüler könnte Merhaba wohl einen wertvollen Beitrag leisten, hier bestehen nach meiner Kenntnis noch erhebliche Lücken.“
Pressemitteilung des
Büro von Stephan Wefelscheid
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