Politik | 08.12.2018, 12:11 Uhr

Kreis-FWG zweifelt Kosten-Nutzen-Analyse für die K 35-Ostvariante an

Wichtige Faktoren nicht beachtet

Region. Unabhängig davon, dass die zugesagte detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse für die Ost-Variante der K 35 Esch-Holzweiler noch nicht vorliegt, hat die FWG eine Überprüfung der vorgelegten Berechnung durchgeführt. Dabei wird festgestellt, dass etliche, das negative Ergebnis verbessernde, Faktoren, nicht oder falsch angesetzt wurden. Die derzeitige Einschränkung auf 3,5 to wurde weder generell, noch als Umweltverschmutzungsfaktor miteinbezogen. Die lebensgefährlichen Situationen in der Ortslage Esch wurden in ihrer Bedeutung in keinster Weise erwähnt. Die Kostenrechnung beinhaltet nicht die erheblichen Einsparpotenziale von circa 500000 Euro bei den Maßnahmen an der Kreisstraße, die durch den Kreis vorgesehen sind und beim Bau der Ost-Variante nur noch in abgespeckter Form ausgebaut werden müssten. Dazu gehört auch der noch in der Planung befindliche Kreisverkehr am Haus Schönberg. Beim Verzicht auf Kreisverkehr und Einbau von verkehrstechnischen Verbesserungen beziehungsweise Änderungen könnten erhebliche finanzielle Mittel eingespart werden. In den vorgelegten Unterlagen ist im Übrigen nicht erkennbar, wie sich die Bausumme für die Variante „Ost“ mit 4,0 Millionen Euro ermittelt. Die Kreis-FWG will, bevor die finanzielle Beteiligung der Gemeinde Grafschaft ins Gespräch gebracht wird, zunächst eine neue Berechnung der Kosten-Nutzen-Analyse, die vielleicht dazu führt, dass doch eine Landesförderung gewährt werden kann.

Pressemitteilung der

FWG-Fraktion im

Kreistag Ahrweiler

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