FDP informierte Bürgerinnen und Bürger
Wie geht es weiter mit der Europabrücke?
Koblenz. Die Europabrücke in Koblenz ist in die Jahre gekommen: Eine Sanierung oder sogar ein Neubau wird unumgänglich.
Diese Erkenntnis war bereits im Herbst Thema in den Medien.
Die Freien Demokraten haben deshalb zwei zentrale Akteure eingeladen, um bei einer Bürgerinformationsveranstaltung über den aktuellen Stand und die Perspektiven zu sprechen:
Verkehrsministerin und FDP-Landesvorsitzende Daniela Schmitt sowie Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz.
Kreisvorsitzender Sven Schillings eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung des Projekts: „Nach der Pfaffendorfer Brücke wird die Europabrücke das nächste große Infrastrukturvorhaben der Stadt. Für die Mobilität der Menschen ist sie eine der wichtigsten Verkehrsachsen im nördlichen Rheinland-Pfalz.“
Verkehrspolitik und Infrastruktur im Fokus
Ministerin Daniela Schmitt stellte zunächst die Grundsätze der Verkehrspolitik in Rheinland-Pfalz vor. Ein ausgewogener Verkehrsmix, der unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigt, sei entscheidend, auch für gesellschaftliche Teilhabe. In einem ländlich geprägten Bundesland wie Rheinland-Pfalz bleibe individuelle Mobilität besonders wichtig.
Schmitt hob hervor, dass sie sich für eine solide Finanzausstattung der Verkehrsinfrastruktur einsetzt und weiterhin für große Projekte wie die Mittelrheinbrücke kämpft. Auch die Europabrücke sei für Koblenz und den Pendelverkehr von zentraler Bedeutung. Investitionen in den Erhalt oder Neubau seien gut angelegtes Geld.
Technische Hintergründe und Zeitplan
Dr.-Ing. Kai Mifka erläuterte die rechtlichen Rahmenbedingungen: Die Stadt Koblenz trägt die Verantwortung für Sanierung oder Neubau, kann aber Fördermittel des Landes nutzen. Er zeigte die Baugeschichte der Brücke – Teile stammen aus den 1950er, andere aus den 1970er Jahren – und präsentierte bisherige sowie geplante Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung.
Ein wichtiger Meilenstein steht Ende 2026 an: Dann soll eine umfassende Modellierung aller Bauteile die Restlebensdauer ermitteln. Auf Nachfrage des FDP-Landtagskandidaten Hubertus Hacke-Dietze erklärte Mifka, dass ein Planungszeitraum von rund sechs Jahren realistisch sei. Ein möglicher Neubau würde damit in die 2030er Jahre fallen. Selbst bei einer Verlängerung der Nutzungsdauer müsse die Planung frühzeitig beginnen.
Fragen aus dem Publikum
Die Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Fragen. Ein Thema war die Verkehrsführung bei einer Teilsperrung. Mifka stellte klar, dass dies Teil des Planungsprozesses sei. Ziel sei es, lange Staus zu vermeiden. Ministerin Schmitt betonte, dass auch in Zukunft auf einen ausgewogenen Mix von allen Fortbewegungsmöglichkeiten geachtet werden wird.
Schlusswort
Zum Abschluss dankte FDP-Fraktionsvorsitzender Christoph Schöll den Referenten und betonte die Bedeutung von Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Besonders hob er den aktuellen Einsatz von Ministerin Schmitt für den Bau der Mittelrheinbrücke hervor.
Pressemitteilung FDP Koblenz
Die Freien Demokraten haben deshalb zwei zentrale Akteure eingeladen, um bei einer Bürgerinformationsveranstaltung über den aktuellen Stand und die Perspektiven zu sprechen: Verkehrsministerin und FDP-Landesvorsitzende Daniela Schmitt sowie Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz. Foto: FDP Koblenz
Artikel melden
WiderSPRUCH: Das neue Kleid von Sankt Laurentius
- Dietmar Muenster: Alles in allem bin ich sehr enttäuscht,was ist aus der schönen Kirche bloß geworden?
- Anna-Maria Smits : Sehr geehrter Herr Pacyna-Heinen , Was ist der Sinn dieser verspäteten Kritik? Wissen Sie wieviel Arbeit es ist, eine Kirche zu restaurieren? Unsere Martin-Luther-Kirche ist von der Wiedereröffnung noch weit entfernt.
02.02.: NRW: 14-Jähriger tot aufgefunden: 10.000 Euro Belohnung
- Vali: Woher willst du denn wissen, wie alt der oder die Täter war(en)? Weißt du mehr als die Polizei?
- Bea: Es wird immer schlimmer, die Täter immer jünger. Was für eine Erziehung hatten die Jugendlichen?
Ausflug zum Albertinum nach Mendig
- Herbert und Hannelore Theiler!: Wir hatten alle einen schönen Tag im Albertinum geselliges beisammen sein! Das Museum war sehr interessant mit der Vielfalt an Steinen Sammlungen! Das Essen und die Getränke waren genug vorhanden! Auch der Kaffee und Kuchen haben allen geschmeckt!
Erlös des Benefiz-Winterkonzerts „Winterzauber“ wird gespendet
Rengsdorfer Frauenchor übergibt großzügige Spende
Rengsdorf. Der Frauenchor Rengsdorf 1981 e.V. übergab am 28. Januar eine Spende in Höhe von 1.100 Euro an den Förderverein Frauenhaus Koblenz e.V. Der Betrag stammt aus dem Erlös des Benefiz-Winterkonzerts „Winterzauber“, das am 11. Januar 2026 in der evangelischen Kirche Rengsdorf stattfand.
Weiterlesen
Waltraud Stenz feierlich verabschiedet
Zeit für neue Wege – nach erfülltem Berufsleben beginnt der Ruhestand
Vordereifel. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat die Verbandsgemeinde Vordereifel vor einigen Tagen eine geschätzte Kollegin in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nach mehr als 12 Jahren als Reinigungskraft in der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel und davor mit über 30-jähriger Tätigkeit als Frisörin beginnt für Waltraud Stenz aus Bermel ab diesem Februar ein neues Kapitel in ihrem Leben.
Weiterlesen
TuS Fortuna Kottenheim
Fortuna setzt auf Kontinuität
Kottenheim. Die Fortuna freut sich sehr auch in der kommenden Spielzeit 2026/2027 mit dem bewährten Trainerteam weitermachen zu können.
Weiterlesen
