Politik | 10.07.2019

Nach Portoerhöhung 10-Cent-Ergänzungsmarken ausverkauft

Wilmers kritisiert Deutsche Post

Rheinbach. Deutliche Kritik an der Umsetzung der Portoerhöhung der Deutschen Post AG in Rheinbach übte Ratsherr Dr. Wilmers: „Es ist kaum zu glauben, dass auch vier Tage nach Inkrafttreten einer Portoerhöhung um 10 Cent für Standardbriefe in Rheinbach keine 10-Cent-Briefmarken erhältlich sind, um die bisherigen Briefmarken ergänzen und so weiter verwenden zu können. Sowohl in der Postfiliale am Bahnhof als auch im Post-Center in der Pützstraße sind 10-Cent-Briefmarken ausverkauft. Der Briefmarkenautomat im Post-Center ist wegen Systemproblemen außer Betrieb.“ Nachdem man die Zahl der Briefkästen und die Leerungszeiten reduzierte - Sonntags wird seit geraumer Zeit nur noch in der Pützstraße bereits um 7:30 Uhr geleert - ist die Deutsche Post AG in Rheinbach nicht einmal mehr in der Lage, bei einer Portoerhöhung geeignete Ergänzungsbriefmarken zu verkaufen. „Das empfinde ich als Trauerspiel und zeigt, dass der gute Gewinn der Deutsche Post AG auf dem Rücken der Privatkunden und zu Lasten der Servicequalität erwirtschaftet wird“, bewertet Dr. Wilmers die Situation vor Ort. „Und wenn die Deutsche Post AG dann noch lauthals verkündet, dass sie den logistischen Kraftakt der Portoerhöhung durch Ausgabe neuer Briefmarken nach eigener Einschätzung gut bewältigt hat, zeigt dies, wie weit der Vorstand der Deutsche Post AG von der Lebensrealität der Menschen in Rheinbach entfernt ist.“

Pressemitteilung

SPD Rheinbach

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